Samuel L. Jackson bietet kostenlosen Fluch-Unterricht an


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Fakten, die keiner hören will, belegen, dass Samuel L. Jackson zwar schon 2013 seinen Titel als Rekordhalter der meisten Schimpfworte (an Jonah Hill und Leonardo DiCaprio) abgeben musste. Im Herzen der Menschen wird er aber wohl für immer der König des Fluchens bleiben. Seine zahlreichen Schimpfkanonaden sind schließlich legendär. Um US-Bürger*innen zum Wählen zu animieren, hat sich der Schauspieler nun etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Auf Twitter teilte er ein Video, in dem er ein Fluch-Tutorial in Aussicht stellt. Gratis, für alle, öffentlich geteilt auf Twitter. Und das Sahnehäubchen: Gleich in 15 verschiedenen Sprachen will er seine Follower*innen in die Kunst des guten Fluchens einweihen.

Erst die Stimme abgeben, dann die Stimme erheben

Wo ist der Haken? Nun, es gibt keinen. Nur eine kleine Aufgabe. Jackson knüpft dieses außergewöhnliche Angebot nämlich an eine Bedingung: Die Leute müssen wählen gehen! In dem Tweet verlinkte der Schauspieler eine Website, auf der sich Wahlwillige online registrieren können, um ihre Stimme abzugeben. Dazu schrieb Jackson: „Wenn 2500 Leute von euch auf diese Voting Action-Seite hier unten klicken und damit sicherstellen, dass sie auch wirklich wählen können, dann werde ich euch beibringen, in 15 verschiedenen Sprachen zu fluchen!“

Jackson löst sein Versprechen ein

Tatsächlich dauerte es nicht lang, da war die Aufgabe schon erfüllt. Binnen kurzer Zeit registrierten sich weit über 2500 Fans auf Aufruf des Schauspielers zum Wählen. Das Ziel war erreicht. Und natürlich hielt Jackson sein Versprechen. Auf Twitter teilte der Schauspieler bereits gewissenhaft eine erste Einführung ins Schimpfen. „Jetzt muss ich meinen Teil der Abmachung einhalten“, schrieb er. „Es ist Zeit für ein paar Schimpfwörter in 15 verschiedenen Sprachen.“

In dem beigefügten Video hält der Fluchkünstler dann mehrere Karten mit Wörtern in Sprachen wie Baskisch, Vietnamesisch, Ukrainisch, Swahili und Nepali hoch. Auch in Isländisch, Jamaican Patois, Maori und Haitianischem Kreol können seine Follower*innen nun schimpfen.