Skurrile Crowdfunding-Aktion: Rettet Matt Damon vom Mars!


Sachen gibts, die gibts gar nicht. Zumindest sollte man meinen, dass niemand den neuesten Kinofilm „Der Marsianer“ mit Matt Damon für bare Münze nimmt. Der Blockbuster, in dem der Schauspieler als auf dem Mars zurückgelassener Astronaut um sein Leben kämpft, ist aber so realistisch gedreht, dass manche tatsächlich nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können.

In den letzten Tagen posteten verwirrte Zuschauer und deren genervte Angehörige immer wieder Fragen, ob der Film auf einer wahren Begebenheit beruht.

Achtung, Spoiler: Tut er natürlich nicht.

Eine neue Crowdfunding-Aktion auf GoFundMe führt das Ganze nun ad absurdum: Der Initiator bittet um 99 Millionen US-Dollar, um Matt Damon vom Mars zu retten. Schließlich muss er bald den neuen „Bourne“-Film drehen und Ben Affleck während seiner Scheidung unterstützen. Zum Glück dürfte es sich dabei nicht um einen besonders naiven Zuschauer, sondern um einen Scherzbold handeln: Er weist in der Beschreibung darauf hin, dass Matt Damon, sofern er da oben Zugriff auf Facebook hat, ja mal auf seiner Comedy-Page vorbeischauen kann.

Bislang haben immerhin zwei Menschen insgesamt 10 Dollar für das Projekt gespendet – hoffentlich bleibts dabei.


Hausbesuch bei Ennio Morricone: „Immer diese romantische Vorstellung vom Komponisten, der am Klavier klimpert!“

Aus dem ROLLING-STONE-Archiv 2014 Der Maestro ist genervt. Soeben hat ein TV-Journalist die Torheit besessen, den weltgrößten Filmmusikkomponisten nach der Musik zu "Spiel mir das Lied vom Tod" zu fragen. Überhaupt ist Sergio Leone, der Erfinder des Italo-Western, ein enormes Reizthema, bei dem der 85-jährige Morricone entweder wortkarg oder - noch lustiger - ganz patzig wird. Schließlich habe er, wie Morricone immer wieder betont, um die fünf hundert Filmmusiken geschrieben, von seinem nicht-filmischen Werk mal ganz abgesehen. Aber immer wieder wollen alle über die Leone-Filme sprechen, "vor allem in Deutschland", wie er pikiert hinzufügt. Kein Wunder also, dass der Künstler…
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