Highlight: Was macht eigentlich Buzz aus „Kevin allein zu Haus“?

Starke Frauen sind im Film vier Mal so häufig nackt oder leicht bekleidet zu sehen

Das Kino ist immer noch ein Männer-Business. Die überwiegende Anzahl der Blockbuster in den letzten Jahren wurde von Männern gedreht, auch stammen nach wie vor die meisten Drehbücher aus der Feder von Männern.

Doch obwohl sich in den letzten Jahren – auch dank der #metoo-Debatte – eine Menge in der Branche getan hat, gibt es auch widersprüchliche Signale auf der Leinwand. Wie eine von der Oscar-Preisträgerin Gina Davis mit initiierte Studie nachweist, sind Schauspielerinnen mit vier Mal so hoher Wahrscheinlichkeit als ihre männlichen Kollegen ganz nackt oder in aufreizender Kleidung im Film zu sehen, wenn sie starke oder einflussreiche Figuren darstellen. Etwa doppelt so oft wie ihre Kollegen mussten sie „halbbekleidet“, also oben ohne, auftreten.

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Abgesehen davon sind Männer in Hauptrollen in 42 Prozent aller Fälle in solchen starken Positionen, während Frauen dies nur in 27 Prozent zugestanden wird.

Für die Studie wurden die weltweit 56 umsatzstärksten Kinofilme analysiert, in denen Frauen als Politikerinnen, Chefinnen oder Künstlerinnen mit viel Einfluss zu sehen waren. Davis kritisiert, dass dies einen negativen Einfluss auf junge Mädchen habe und möglicherweise sogar davor abschrecken könnte, Karriere zu machen. David: „Das Bild, was erzeugt wird, hat einen negativen Einfluss auf Mädchen und junge Frauen, die es später in Führungsrollen zieht. Sie haben keine positiven Vorbilder im Kino.“

Schaut man sich die Liste der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre an, kommt man allerdings auch zu dem Schluss, dass Nacktheit der Darsteller in letzter Zeit im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten weniger dargestellt wird. Die einseitige Inszenierung von leicht bekleideten Frauen ist dank Comicfilm-Booms allerdings ganz und gar nicht zurückgegangen.


Was macht eigentlich Buzz aus „Kevin allein zu Haus“?

„Ist es wahr, dass französische Mädchen sich nicht die Beine rasieren?“ Der von Devin Ratray gespielte Buzz ist in „Kevin allein zu Haus“ der garstige Teenager-Bruder von Kevin (Macaulay Culkin) und macht vor allem mit dummen Sprüchen von sich reden („Der kleine Scheißer wird ein paar Tage Realität schon verkraften“). Viele fragen sich: Was wurde aus Buzz-Darsteller Ratray in den letzten Jahren? Klar, er spielte in „Kevin allein in New York“ (1992) mit. Vor den Kevin-Filmen reüssierte er eher in kleinen Produktionen wie „Hoggy, Oskar und der tote Briefkasten“, besuchte auch eine Film-Hochschule. Doch nach seinem großen Kevin-Auftritt (für sein…
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