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Starke Frauen sind im Film vier Mal so häufig nackt oder leicht bekleidet zu sehen

Das Kino ist immer noch ein Männer-Business. Die überwiegende Anzahl der Blockbuster in den letzten Jahren wurde von Männern gedreht, auch stammen nach wie vor die meisten Drehbücher aus der Feder von Männern.

Doch obwohl sich in den letzten Jahren – auch dank der #metoo-Debatte – eine Menge in der Branche getan hat, gibt es auch widersprüchliche Signale auf der Leinwand. Wie eine von der Oscar-Preisträgerin Gina Davis mit initiierte Studie nachweist, sind Schauspielerinnen mit vier Mal so hoher Wahrscheinlichkeit als ihre männlichen Kollegen ganz nackt oder in aufreizender Kleidung im Film zu sehen, wenn sie starke oder einflussreiche Figuren darstellen. Etwa doppelt so oft wie ihre Kollegen mussten sie „halbbekleidet“, also oben ohne, auftreten.

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Abgesehen davon sind Männer in Hauptrollen in 42 Prozent aller Fälle in solchen starken Positionen, während Frauen dies nur in 27 Prozent zugestanden wird.

Für die Studie wurden die weltweit 56 umsatzstärksten Kinofilme analysiert, in denen Frauen als Politikerinnen, Chefinnen oder Künstlerinnen mit viel Einfluss zu sehen waren. Davis kritisiert, dass dies einen negativen Einfluss auf junge Mädchen habe und möglicherweise sogar davor abschrecken könnte, Karriere zu machen. David: „Das Bild, was erzeugt wird, hat einen negativen Einfluss auf Mädchen und junge Frauen, die es später in Führungsrollen zieht. Sie haben keine positiven Vorbilder im Kino.“

Schaut man sich die Liste der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre an, kommt man allerdings auch zu dem Schluss, dass Nacktheit der Darsteller in letzter Zeit im Vergleich zu vorangegangenen Jahrzehnten weniger dargestellt wird. Die einseitige Inszenierung von leicht bekleideten Frauen ist dank Comicfilm-Booms allerdings ganz und gar nicht zurückgegangen.


James Dean bekommt 64 Jahre nach seinem Tod Hauptrolle in „Finding Jack“-Verfilmung

64 Jahre nach seinem Tod wird James Dean in dem neuen Vietnamkrieg-Film „Finding Jack“ mitspielen, wobei der Schauspieler über CGI-Technik „wiederbelebt“ wird. Der Schauspieler, der 1955 im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam, war zuletzt in „Giganten“ zu sehen, der ein Jahr nach seinem Tod herauskam. Laut „The Hollywood Reporter“ wird „eine realistische Version von James Dean“ auf der Leinwand erscheinen. Unter der Regie von Anton Ernst und Tati Golykh stammt das Projekt aus dem kürzlich gegründeten eigenen Produktionshaus Magic City Films, das von seiner Familie die Rechte zur Nutzung von Deans Bildern bekam: „Wir suchten…
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