Highlight: Arte-Mediathek: Das sind die besten Musik-Dokus und Konzerte

Terror-Serie in Paris: U2 sagen Konzert am Samstag ab

Nach der Terrorserie in Paris von Freitagabend (13. November) haben U2 ihr für Samstag geplantes Konzert in der französischen Hauptstadt abgesagt.

Die Musiker seien geschockt und fassungslos, erschüttert über die Morde beim Auftritt der Eagles Of Death Metal im Club Bataclan.

Statement auf der U2-Seite: „Mit Fassungslosigkeit und schockiert haben wir die sich entwickelnden Ereignisse in Paris verfolgt. Wir sind am Boden zerstört angesichts der Toten beim Eagles-of-Death-Metal-Konzert.“

Über einen Nachhol-Termin ist noch nichts bekannt.

Die Terror-Serie in Paris

In einer der bekanntesten Konzerthallen von Paris, dem „Bataclan“, war es am Freitagabend zur Geiselnahme gekommen. Dort waren die Eagles of Death Metal vor ausverkauftem Saal aufgetreten, 1500 Zuschauer im Gebäude. Laut Augenzeugenberichten schossen die Angreifer um sich und riefen „Allah ist groß“. Dabei soll es viele Tote gegeben haben, ebenso bei der Erstürmung der Halle durch die Polizei.

Derzeit ist auch unklar, wo sich die Musiker der Eagles Of Death Metal befinden. Laut des französischen Fernsehsenders Itele sind im Bataclan vier Geiselnehmer getötet worden. Die Terroristen hätten zuvor Sprengsätze in die Menge geworfen. Im Bataclan sollen sich auch die meisten der Todesopfer von Paris befunden haben. Die Polizei spricht von mehr als 100 Toten im Gebäude, 140 Toten im gesamten Stadtgebiet.

Terror-Anschläge von Paris: Selbstmord-Attentate und Geiselnahme

Eine Terror-Serie erschüttert Paris am Freitagabend. Bei mindestens sechs Anschlägen und Geiselnahmen sind mindestens 140 Menschen getötet worden. Das sagten Polizeibeamte der Nachrichtenagentur AP.

Zwei Selbstmordattentäter sollen sich am Stade de France in die Luft gesprengt haben, wo zu zu der Zeit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich spielte.

Präsident François Hollande reagiert auf die schlimmste Gewaltwelle, die in Frankreich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu beklagen hat: Er hat den den Ausnahmezustand ausgerufen und das Militär auf die Straßen beordert. Die Grenzen des Landes wurden geschlossen.

U2 in Berlin

Britta Pedersen picture alliance / dpa


Arte-Mediathek: Das sind die besten Musik-Dokus und Konzerte

Here comes the rain again. Und wir haben die besten Musik-Dokus und Konzerte der Arte-Mediathek für diese Jahreszeit zusammengestellt. Zwar ohne die Eurythmics, dafür aber mit gesellschaftskritischem Rap von Kate Tempest, den Anfangsjahren David Bowies, mit einem intimen Konzert von Feist, einem Porträt der sonderbaren Kate Bush, jeder Menge Glam Rock und A-capella-Improvisationskunst mit Bobby Mc Ferrin. Kate Tempest bei den Eurockéennes „Life is performance and vanity“ rappt Kate Tempest. Zu den Themen der 33-Jährigen gehören Klassenkampf, Rassismus, Ängste, Gewalt und Macht sowie Sexualität und Geschlecht. Mit dunkler Poesie übt die Lyrikerin und Autorin raue Gesellschaftskritik. Ihre Songs kehren zum…
Weiterlesen
Zur Startseite