Highlight: 50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

Wird Woodstock zum 50. Geburtstag wiederbelebt?

Das Woodstock Music & Art Fair zählt zu einem der wichtigsten Ereignisse der Popkultur-Geschichte. Das Festival zog vom 15. bis 17. August 1969 etwa 400.000 Besucher und eine Handvoll erstklassige Künstler an – unter ihnen Jimi Hendrix und The Who –, und wurde zu so etwas wie dem Höhepunkt der Hippiebewegung.

Im kommenden Jahr ist es nun schon 50 Jahre her, dass sich Tausende für drei Tage in der Kleinstadt Bethel für einen langen Musik- und Drogentrip niederließen. Bereits im Jahr 2016 kamen Gerüchte auf, dass es ein größeres Event zum 50. Jubiläum geben soll. 2009 fand eine kleine Konzertreihe im Rahmen des auf der Festivalfläche errichteten „Bethel Woods Center for the Arts“-Kulturzentrums statt. Diesmal sollen die Pläne aber konkreter und spektakulärer sein.

Museum oder Tribute-Konzert?

Zunächst hieß es, dass nachdem Archäologen in diesem Sommer das Festivalgelände aufgegraben hatten, ein interaktives Museum errichtet werden würde. Einer der ursprünglichen Festival-Promoter und langjähriges Gesicht des Festivals, Michael Lang, erklärte jedoch gegenüber dem Lokalblatt „The Poughkeepsie Journal“, dass es durchaus „definitive Pläne“ für größere Live-Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums gäbe.

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„Ich bin sehr aufgeregt“, erklärte der Organisator weiter. „Es ist aber noch keine beschlossene Sache“. Das Event soll sich um Nachhaltigkeit, Aktivismus und soziale Gerechtigkeit drehen und den Anstoß geben, „die Welt zu retten“, so Lang. Demnach würde das wiederbelebte Woodstock einen noch konkreteren politischen Schwerpunkt innehaben als vor 50 Jahren.

Weitere Details gab der Mitbegründer nicht bekannt – schon bald soll es aber eine offizielle Mitteilung geben.

Ralph Ackerman Getty Images

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