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Xavier Naidoo reagiert auf Kritiker – „Versucht nicht, Menschen umzupolen“


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Xavier Naidoo hat in einem neuen Telegram-Video erklärt, was ihn zur Zeit beschäftig und warum er nach eigenen Angaben weiter auf der Suche nach der Wahrheit ist und sich deshalb von niemandem davon abbringen lassen will.

Seinen Kritikern antwortete er gleich zu Beginn des etwa siebenminütigen Clips, dass es ihm um Liebe ginge und um Vereinigung aller Meinungen: „Allen, denen das nicht gefällt: Sucht euch doch die Leute, deren Meinung euch gefällt. Wenn nichts dabei ist, dann macht euch selbst auf den Weg.“

„Das Grundgesetz ist nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht!“

Er selbst versuche alle Menschen zu Wort kommen zu lassen. „Wir sollten es aushalten, dass Menschen ihre Meinung sagen“, so der Sänger Dann wurde er deutlicher, was seine Themen sind: „Das Grundgesetz ist nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht!“

Xavier Naidoo

Vor zehn Jahren habe er, so Naidoo, als einer der ersten in einem öffentlich-rechtlichen Programm, zumal im Frühstücksfernsehen, davon gesprochen, dass Deutschland gar kein Land und daher nicht souverän sei. Er selbst glaube auch nicht alles, was er in seinem Kanal an die Menschen weitergebe.

„Aber ich möchte Denkanstöße geben! (…) Ich widme mich nicht nur einem Mosaikstein der Wahrheit.“

Naidoo erklärte auch, dass seine Beschäftigung mit der Katholischen Kirche der Ursprung seiner Suche nach „Wahrheit“ sei. „Ich habe mein komplettes Weltbild in Frage gestellt“, sagte er. „Ich bin aus der katholischen Kirche aufgewacht und hab ihr Treiben erkennt. Ich habe etwas in Frage gestellt, was sehr nah bei mir ist. Ich bitte jeden, das auch zu tun.“


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Marco Prosch Getty Images


Xavier Naidoo verliert vor Gericht – und muss zahlen

„Es sind seine Straßen, von jeher“, sang Xavier Naidoo vor vielen Jahren, als er noch mehr mit Musik als mit kruden Verschwörungstheorien von sich reden machte. Nun  muss Naidoo wegen einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld in, nun ja, immerhin zweistelliger Höhe zahlen. Dabei handelt es sich um ein Delikt aus dem Jahr 2017: Damals wurde der Musiker und bekennende Rassist nach einem Konzert in Dresden bei einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt und später zu einer Geldstrafe verurteilt. Der ehemalige Sohn Mannheims war damals 73 statt den erlaubten 50 km/h gefahren. Er weigerte sich zunächst jedoch, das verhängte Bußgeld zu zahlen…
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