ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

„Best Rock Performance“: Chris Cornell erhält posthum Grammy

Der 2017 verstorbene Chris Cornell hat bei den diesjährigen Grammys einen Preis bekommen. Für „Best Rock Performance“ („When Bad Does Good“) bekam der ehemalige Soundgarden-Frontmann den Award, den seine beiden Kinder auf der Bühne in Los Angeles entgegennahmen.

Toni (14) und Christopher Cornell (13) hielten dazu eine sehr emotionale Rede zu Ehren ihres Vaters:

„Ich hätte nie gedacht, dass wir hier ohne meinen Vater stehen würden, und ich bin sicher, dass er stolz wäre und sich geehrt fühlen würde“, sagte Christopher. „Er war für viele Dinge bekannt. Er war eine Rock-Ikone, der Pate des Grunge und der Schöpfer einer Bewegung, deren Beitrag zur Musikgeschichte über Genres und Generationen hinweg einen nachhaltigen Einfluss hatte.“

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Chris Cornell war die „Stimme einer Generation“

Er fuhr fort: „Er war auch einer der größten Songwriter seiner Zeit, dessen Stimme, die unvergessliche Vocals hervorbrachte, ihn zum Sprachrohr einer Generation machte. Während er die Herzen von Millionen berührte, ist es für uns am wichtigsten, dass er ein wunderbarer Vater war.“

„Seine Stimme war seine Vision und seine Musik sein Friede“, fügte seine Tochter Toni hinzu. „Das ist für dich Daddy, wir lieben dich so sehr.“

Hier kann man sich die komplette Dankesrede anschauen

„Songbook“ von Chris Cornell hier bestellen

Im Laufe seiner Karriere war Cornell 16 Mal für einen Grammy nominiert worden. Am vergangenen Abend gewann er seinen insgesamt dritten Award, nach seinen beiden Grammys mit Soundgarden 1995 für „Best Metal Performance“ („Spoonman“) und „Best Hard Rock Performance“ („Black Hole Sun“).

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Eddie Vedder erinnert mit rührendem „Seasons“-Cover an Chris Cornell

Bei einem Konzert im Zuge seiner großen Europa-Solo-Tour coverte Eddie Vedder am Montagabend (1. Juli) den frühen Cornell-Song „Seasons“. Ganz am Ende des seines Auftritts, der in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle stattfand, stimmte er das Lied als letzten Teil des Sets in Gedenken an seinen verstorbenen Freund an. In der Vergangenheit hat Vedder von Cornell als seinem „großen Bruder“ gesprochen. Laut eigener Aussage war er für ihn nicht nur Freund, sondern auch ein Vorbild, zu dem er aufschauen konnte. Seit dem Tod des Musikers pflegen der Pearl-Jam-Sänger und seine Familie ein enges Verhältnis zu seiner 19-jährigen Tochter Lilly Cornell. Seine…
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