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Highlight: 10 Fakten über David Bowie, die Fans kennen sollten

Cohen, Bowie, Mercury und Drake: Lieder voller Schmerz und Zuversicht

„Ich finde keine Worte mehr“, sagte er damals seinem Produzenten. „Ich fühle nichts. Ich will weder lachen noch weinen. Ich bin innerlich tot.“ Zwei Jahre später, am 25. November 1974 fand ihn seine Mutter Molly leblos im Bett. Gestorben an einer Überdosis des Psychopharmakas Tryptizol. Ob er wirklich Selbstmord begannen hatte, konnte nie ganz geklärt werden. Was bleibt, ist „Pink Moon“ als Farewell eines Singer/Songwriters.

Queen – Innuendo

Freddie Mercury
Freddie Mercury

Der Titel „Innuendo“, übersetzt „Anspielung“ oder „Andeutung“ ist typisch für Freddie Mercury. Obwohl er bereits geschwächt von seiner Immunschwäche-Krankheit war, wollte er das letzte Album mit Queen keineswegs offen propagieren. „The Show Must Go On“ heißt dagegen ein Schlüsselsong. Wumms und Paukenknall statt Melancholie.

„Es hat mir einen Riesenspaß gemacht mit euch. Ich muss jetzt ziehen, doch die Show geht weiter“, sang er. Dass Queen nicht mehr tourten und es auch ansonsten im Bandgefüge knackte, blieb für die Öffentlichkeit den üblichen „künstlerischen Differenzen“ geschuldet. Man spielte Freddies süffisantes Bekenntnis „I’m Going Slightly Mad“, mit aller Kraft für die Band! Erst dann machte Mercury auf – und eröffnete der Crew seinen fortgeschrittenen Krankheits-Zustand! „Innuendo“ erschien am 4. Februar 1991, gut zehn Monate später, am 24. November, war Mercury tot.

David Bowie – Blackstar

David-Bowie-Lazarus-video

„Ein Abschiedsgeschenk an seine Fans“ nannte es Produzent Tony Visconti, der bereits zu Beginn der Produktion über den angeschlagenen Gesundheitszustand von David Bowie informiert war. Er musste also einen konzipierten Abschied orchestrieren und dabei alle kreative Sorgfalt und Inspiration wirken lassen. Fürwahr eine heikle Mission.

“Bereit dafür war ich nicht“, erinnert sich Visconti an die Albumproduktion. Ganz zuletzt entstand der Song „Lazarus“.Und noch einmal tanzt Bowie durch das entsprechende Video. Doch der Hauptpart spielt in einem Klinikbett, auf der Bowie mit weißer Maske liegt: „Look up here, I’m in heaven – I’ve got scars that can’t be seen – I’ve got drama, can’t be stolen, Everybody knows me now” singt er und verschwindet schließlich in einem düsteren Schrank.Aus dem „Rock’n’Roll Suicide“, der in Bowies Sturm-und-Drangjahren immer mal wieder zum Schlagwort für einen Lebensstil herhalten musste, findet hier seinen konsequenten Abschluss. Als eine letzte Selbstinszenierung, die im eigenen Ende eine künstlerische Herausforderung sieht. „Blackstar“ als Todesplanet ist ein erschreckend konsequenter Abschluss seiner Saga. Zwei Tage nach Veröffentlichung des Albums verstirbt David Bowie am 8. Januar 2016.

Bob King Redferns
YouTube/Sony


Freddie Mercury: Sein letzter TV-Auftritt – das Video

Als Queen am 18. Februar 1990 bei den Brit Awards mit dem Preis „Outstanding Contribution to Music“ (dt. „Herausragender Beitrag zur Musik“) ausgezeichnet wurden, war Freddie Mercury schon schwer von Aids gezeichnet. Zusammen mit seinen Bandkollegen ging der 43-Jährige auf die Bühne, sprach jedoch nicht ins Mikro – die Dankesrede übernahm Gitarrist Brian May. Das letzte reguläre Queen-Album, von Mercury mit letzter Kraft aufgenommen, erschien im Februar 1991: „Innuendo“. Am 24. November des Jahres verstarb der Sänger. Queen: Freddie Mercurys letzter Auftritt
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