Highlight: #AllefürsKlima: 16 Musiker(innen) und Bands, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen

Donald Trump will Greta Thunberg ärgern und wird von ihr genial getrollt

Natürlich war es nicht unbedingt eine Überraschung, als das „TIME“-Magazine in dieser Woche ankündigte, dass Klima-Aktivistin Greta Thunberg „Person Of The Year“ wird. Seit Jahrzehnten wählt das US-Nachrichtenmagazin für seine Jahresendausgabe Persönlichkeiten, die das Jahr entscheidend geprägt haben. Und wenn man ehrlich ist, dann fällt es schwer, für 2019 jemanden zu finden, der ähnlich einflussreich war wie die junge Schwedin. Schließlich gelang ihr, mit wenigen Worten eine weltweit umspannende Bewegung anzutreiben, die Politiker zu mehr Tatendrang im Kampf gegen die globale Erwärmung bewegen soll.

Wie aber auch zu erwarten war, missbilligte US-Präsident Donald Trump die Wahl Thunbergs. Erstens, weil er persönlich nicht an den Klimawandel glaubt und auch politisch alles dafür tut, dass die USA sich an den Folgekosten nicht beteiligen müssen. Und zweitens, weil er selbst gerne „Person Of The Year“ geworden wäre. Immerhin stand er (wie eigentlich jedes Jahr seiner Präsidentschaft) auf der Shortlist.

Chill, Greta, chill!

Auf Twitter zündelte Trump allerdings gehässig gegen Greta Thunberg. Dort schrieb der 73-Jährige: „So lächerlich. Greta muss endlich gegen ihre Aggressionen ankämpfen, dann vielleicht mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen. Chill, Greta, chill!“

Auch wenn der Tonfall ironisch anmuten mag, greift Trump sardonisch Thunbergs Wutrede vor den Vereinten Nationen auf, um einer ganzen Generation zu empfehlen, sich lieber vom Fernsehen berieseln zu lassen, als auf die Straße zu gehen. Doch die 16-Jährige ließ sich nicht provozieren. Ganz im Gegenteil!

Auf ihrem Twitter-Account änderte sie ihre persönliche Beschreibung und schrieb dort: „Eine Teenagerin, die gegen ihre Aggressionen ankämpft, zur Zeit chillt und sich mit einem Freund einen guten altmodischen Film anschaut.“ So bewältigt man Aggressionen von außen!

In der Vergangenheit hatte Thunberg ihre Verachtung für Donald Trump allerdings auch schon schärfer ausgedrückt. Bei der UN-Klima-Konferenz im September warf sie ihm einen irritierend düsteren Blick zu, als würde der Teufel persönlich den Raum betreten.


Meat Loaf zweifelt den Klimawandel an und bemitleidet Greta

Meat Loaf hat sich kritisch gegenüber den Erkenntnissen der Wissenschaft gezeigt, wonach der Mensch das Klima auf der Erde massiv verändert. Die Galionsfigur der weltweiten Klima-Bewegung Greta Thunberg wird in seinen Äußerungen ebenfalls bedacht. „Diese Greta tut mir leid“, so der 72-Jährige US-Amerikaner gegenüber der britischen Daily Mail. „Sie wurde einer Gehirnwäsche unterzogen, weswegen sie jetzt denkt, ein Klimawandel stünde uns bevor. Aber das ist nicht wahr“, so der selbst ernannte „Sexgott“. „Greta hat nichts falsch gemacht, aber sie wurde dazu gezwungen zu glauben dass das, was sie sagt, der Wahrheit entspricht.“ Wer genau den schwedischen Teenager dazu verleitet habe, behält Meat Loaf hingegen…
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