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Legendäre Konzerte: Eric Clapton bei „MTV Unplugged“ in London 1992


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Er war nicht eben die beste Zeit für den Blues-Altvater, als er in einem Studio in London die Bühne bestieg, begleitet von Andy Fairweather Low und Nathan East, Chuck Leavell und Ray Cooper, am Mischpult der große Russ Titelman.

„MTV Unplugged“ wurde Eric Claptons größter Triumph. Zwar gab es ähnlich inspirierte Sternstunden von anderen Künstlern – The Cure etwa und Nirvana -, doch für keinen Musiker war das Format so vorteilhaft: Songs wie „Before You Accuse Me“ und „Layla“ bekamen hier ihre endgültige Form.

Doch das berühmteste und unvergessliche Stück der Session ist „Tears In Heaven“, das Clapton als Requiem für seinen Sohn spielte, der aus einem Hotelfenster gestürzt war – der Vortrag rührte das Publikum zu Tränen.


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Klasse von '91: War 1991 das beste Musikjahr aller Zeiten?

1991, kündigte schon Sonic-Youth-Musiker Thurston Moore an, ist „The Year Punk Broke“. Gitarrenmusik eroberte die Welt – vor allem unter dem Label „Grunge“ und mit Bands wie Nirvana und Pearl Jam. Guns N'Roses wurden mit ihren Alben „Use Your Illusion I“ und „II“ zu Art-Rockern, Metallica zu Hardrockern – und U2 widmeten sich erfolgreich, wenn auch vielleicht ein Jahr zu spät, dem Rave-Rock. Genesis und Queen veröffentlichten ihre letzten Platten in alter Besetzung; die Dire Straits ihr letztes überhaupt; Blur ihr Debüt; R.E.M. standen mehr als zehn Jahre nach ihrer Gründung plötzlich im internationalen Rampenlicht; Prince, David Bowie und Michael…
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