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Erykah Badu: „Hitler war ein wundervoller Maler“


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Erykah Badu sorgt mit einem Interview für Aufsehen, in dem sie Adolf Hitler als „wundervollen Maler“ bezeichnet. Im Gespräch mit Vulture sagt die Sängerin, sie sehe „in jedem Menschen etwas Gutes, ich bin Humanist.“ Außerdem verweist die 46-Jährige auf die „schreckliche Kindheit“ des späteren Nazi-Diktators.

Als der Interviewer verwundert nachfragt, ob er Badu richtig verstanden habe, antwortet sie: „Ja.“ Wieso habe seine vermeintliche Fähigkeit als Maler etwas damit zu tun, dass er „etwas Gutes“ in sich getragen hätte? „Wenn ich mir vorstelle“, so Badu, „wie meine Tochter in so einem Haushalt aufwächst, dann könnte ich sehen, was dann passiert. Das ist Teil meines Wesens. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mein Sternzeichen Fische ist.“

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„Vulture“ hakt nach: Wenn man als Argument anführt, dass auch Hitler mal ein Kind gewesen sei, mache man aus Mitgefühl etwas sehr Abstraktes. Badu: „Ich reize meine Grenzen aus. Ich bin eben ehrlich. Manch,al ist meine Meinung zu Themen nicht die populärste. “

Das Magazin verweist auch darauf, dass Meinungsfreiheit gerade bei Prominenten dazu führe, dass die mit ihren Aussagen Öl ins Feuer gießen – den Hass schüren können. Gerade in der heutigen Zeit, in der Rassismus im Aufwind ist. Die Musikerin: „Sie haben mich nunmal nach meiner Meinung gefragt. Und ich habe beschlossen zu antworten. Aber ich kann Ihren Gedanken nachvollziehen: ‚Warum sollte sie riskieren, Hass zu verstärken?‘. Doch würde ich Menschen niemals weh tun wollen.“


Janis Joplin: Leben und Tod der großen Sängerin und Hippie-Legende

Von allen Musikerinnen und Musikern der 1960-Jahre verkörperte niemand den tumultartigen und teils selbstzerstörerischen Geist der Zeit so sehr wie Janis Lyn Joplin. Sie wurde als das älteste von drei Kindern im texanischen Port Arthur geboren, einer schmutzigen Küstenstadt an der Grenze zu Louisiana. Als Janis jung war, gewann ihre Mutter ein Gesangs-Stipendium, jedoch lehnte sie es für einen Job in der Administration an einem örtlichen College ab. Ihr Vater ermutigte Janis, so viele Bücher wie möglich zu lesen. Aus dieser Förderung entwickelte sich Janis Joplins Sensibilität und ihre Liebe zum geschriebenen Wort. Belesen und sensibel zu sein, war allerdings…
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