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Highlight: 50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

Festival-Chaos: „Woodstock 50“ wird an neuen Ort verlegt

Zum 50-jährigen Jubiläum des ikonischen Musik-Festivals sollte mit „Woodstock 50“ – zumindest ein bisschen – die Stimmung der geschichtsträchtigen Veranstaltung wiederbelebt werden. Momentan sieht es aber so aus, als würde die Neuauflage nur chaotisch und keinesfalls so legendär wie das Original.

In weniger als zwei Monaten sollte das Festival ursprünglich stattfinden, doch laut Organisatoren wurde kürzlich erst ein neuer Veranstaltungsort angefragt. Nun soll das Event in Vernon Downs stattfinden. Das Grundstück in Oneida County im Bundesstaat New York wird sonst für Pferderennen und als Hotelanlage genutzt.

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Zwar wurden dort in der Vergangenheit bereits einige solcher Veranstaltungen abgehalten, jedoch bietet das Gelände nicht einmal Campingmöglichkeiten. So müssten alle Besucher selbst aus dem vier Stunden entfernten New York anreisen oder mit Bussen aus nahegelegenen Campingplätzen transportiert werden.

Carlos Santana und Bassist David Brown beim Woodstock Festival 1969.

Die ganze Angelegenheit klingt momentan mehr nach chaotischem Hin und Her als nach Liebe und Freiheit. Dazu kommt, dass das ursprüngliche Festival-Gelände Kapazität für 70.000 Besucher bot – Vernon Downs allerdings kommt mit einer erlaubten Zuschauerzahl von maximal 45.000 Personen kaum dagegen an.

„Woodstock 50“ wurde eigentlich schon abgesagt

Als Berater wurde nun Jason Felts, Organisator einiger erfolgreicher US-Festivals, mit ins Boot geholt. Felts soll entscheiden, ob die Festivalplanung weiterhin realistisch und umsetzbar bleibt.

Dass die Organisatoren mit so viel Einsatz um die Nostalgie-Veranstaltung mit nicht ganz so nostalgischem Line-Up kämpfen, ist jedenfalls zweifellos bewundernswert.

Tucker Ranson Getty Images
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50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

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