Guns N‘ Roses: Duff McKagan verteidigt dreieinhalbstündige Konzerte
Er räumt jedoch ein: „Mein Körper würde es lieben, wenn wir nur zweieinhalb Stunden spielen würden“.
Wenn sich eine Band das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“ besonders zu Herzen genommen hat, ist es wohl Guns N‘ Roses. Ihre Konzerte gehen gerne mal 180 Minuten, deutlich länger als die anderer Künstler:innen. In einem Interview verrät Bassist Duff McKagan, was hinter den überdurchschnittlich langen Live-Performances steckt und warum sie sie nicht kürzen.
„Es sind einfach zu viele Songs“
Gegenüber
Duff McKagan im Interview:
„Ich liebe es wirklich“
McKagan erklärt, dass ihre eigene Begeisterung für die Lieder grundsätzlich die Entscheidungen lenkt: „Wir holen andere Songs raus. Ich liebe es wirklich, ‚Bad Obsession‘ zu spielen, weißt du? ‚Pretty Tied Up‘. Das ist so toll… Wir spielen sie alle. ‚Reckless‘ und ‚Shadow‘. Ich sehe Axl an und sage: ‚Ja, bist du sicher, Mann? Wir müssen in ein paar Nächten wieder spielen.’“
Ihre starke Motivation hat in der Vergangenheit aber auch schon ihre Spuren hinterlassen: „Aber er ist ein Monster, Mann, dieser Kerl. Axl. Wie seine Langlebigkeit. Wir mussten nur eine Show wegen des Gesangs absagen, weil er eine Schwellung bekam – kein Wunder – eine Schwellung an einer Seite. Er wollte den Gig trotzdem absolvieren, und der Arzt meinte: ‚Sie könnten Ihre Stimme für immer ruinieren‘. Vor ein paar Jahren haben wir eine Show in Glasgow abgesagt. Wir haben es nachgeholt.“
Neue Musik von Guns N‘ Roses
2023 haben Guns N‘ Roses bereits zwei neue Tracks veröffentlicht, „Perhaps“ und zuletzt „The General“, die sich in Zukunft ebenfalls in die Setlist einreihen könnten. Die Stücke stammen ebenso wie die beiden Titel „Absurd“ (2021) und „Hard Skool“ (2022) aus den Aufnahmen ihres 2008 erschienenen Albums „Chinese Democracy“.