Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Leon Bridges im Interview: Über „Gold-Diggers Sound“, Anderson .Paak und Black Heritage


von

Am 13. Juli 2021 wird Leon Bridges 32 Jahre alt, und genau zehn Tage später erscheint sein neues Album:  „Gold-Diggers Sound“. Wir haben uns mit dem Retro-Soul-Künstler unterhalten: Welcher Ort auf der Welt ihn am meisten inspiriert, was ihn beim Musikmachen antreibt und wie man sich das kalifornische „Gold Diggers“-Studio vorstellen kann – das oft als das „Paradies für Musiker*innen“ beschrieben wird. Am Ende berichtet uns Bridges, welcher Comic ihn für kurze Zeit aus dem Alltag entfliehen lässt.

Leon Bridges‘ neues Album erscheint am 23. Juli 2021 – zehn Tage nach seinem 32. Geburtstag.

Mit den Album-Stücken „Motorbike“ und „Why Don’t You Touch Me: Part 1“ und „Part 2“ veröffentlichte er zwei Vorab-Singles; vorangegangen war die Auskopplung „Sweeter“ mit Terrace Martin im Mai 2020, die er dem ermordeten George Floyd widmete.

Leon Bridges: „Es ist ein ehrliches Album – und dope!“

„Gold-Diggers Sound“ ist das dritte Album des US-amerikanischen Soul-Künstlers. Wie Bridges sagt, behandelt er darin unter anderem seine Unsicherheiten rund ums Berühmtwerden. Die LP entstand in langen Nächten im „Gold-Diggers“-Studio in Los Angeles. Dort hat Leon Songs in demselben Raum kreiert, in dem er zwei Jahre lang gelebt, gearbeitet und gefeiert hat. Wie genau es sich anfühlt, dort Kunst zu machen, berichtet Leon im Interview. Auch, dass er Musik am liebsten in Einsamkeit schreibt.

Ein Album mit Martin Terrace, Robert Glasper und Anderson .Paak

Für die LP arbeitete Bridges mit hochkarätigen Musikern zusammen, daunter der US-amerikanische Hip-Hop-Jazz-Pianist Robert Glasper und der US-Rapper, Musiker und Sänger Terrace Martin. Das offizielle Musikvideo mit dem „Pulp Fiction“-ähnlichen Ende zu „Motorbike“ wurde von Anderson .Paak gedreht.

Interview-Inhalt:

  • 01:31: Der Ort, der Leon Bridges am meisten inspiriert
  • 01:59: So steht Leon Bridges zu Streamingdiensten im Vergleich zu Vinyl
  • 02:24: Der beste „Ort“, um einen Song zu schreiben
  • 02:56: Bridges’ erstes Konzert, auf dem er war
  • 03:16: Musik machen, um die Vergangenheit für die heutige Generation widerzuspiegeln – ist das immer noch Leons Antrieb?
  • 03:56: Was ihn antreibt, Musik zu machen
  • 04:43: Die genaue Bedeutung des Album-Titels
  • 05:52: Inside „Gold-Diggers“: Wie man sich das Studio/Hotel genau vorstellen kann
  • 07:21: Das neue Album klingt deutlich moderner – so beschreibt Leon den neuen Vibe
  • 08:36: Was sich für den jungen Künstler geändert hat, seit er 2015 berühmt wurde
  • 10:18: Wie es ist, mit Künstlern wie Anderson .Paak zusammenzuarbeiten
  • 11:44: Welche Bedeutung der Song „Motorbike“ hat
  • 12:54: Leons Mechanismen, um aus dem Alltag auszubrechen – und sein Lieblings-Comic
  • 13:51: Sein persönlicher Lieblingssong auf dem Album
  • 14:49: Wo sich Leon Bridges in 20 Jahren sieht

Über Leon Bridges

Bridges’ Lebensgeschichte: Seit seinem Debüt vor etwa sechs Jahren hat sich der Musiker auf die Suche nach seiner musikalischen Identität gemacht. Bevor er zum Soul- und R&B-Liebling wurde, verdiente er sein Geld noch als Tellerwäscher und versuchte, durch Auftritte bei Open-Mic-Abenden in seiner Heimatstadt Fort Worth Bekanntheit zu erlangen.

Dort lernte er die richtigen Leute kennen, die mit ihm sein erstes Soloalbum aufnahmen, das vom Soul und Gospel der 1950er- und 60er-Jahre inspirierte „Coming Home“. Es folgte das 2018er-Werk „Good Thing“. Vom Soul ging es in Richtung R&B, der raue Sound des Erstlings wich einer modernen Produktion. Der Retro-Vibe seiner Musik blieb aber auch dann noch erhalten, als er 2020 seine EP „Texas Sun“ mit der Psychedelic-Funk-Instrumental-Band Khruangbin aufnahm.

Zwei Grammy-Nominierungen und einen Auftritt vor dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama später setzt Leon 2021 seine Reise fort: Das neue Album „Gold-Diggers Sound“ umfasst elf neue Songs.

Pavielle Garcia

„School of Rock“-Drummer tot: Kevin Clark stirbt bei Fahrrad-Unfall

Kevin Clark, der die Rolle des Freddy Jones in der Musik-Komödie „School of Rock“ (2003) spielte, ist am 26. Mai durch einen Fahrradunfall verstorben. Clark sei in Chicago mit seinem Rad auf den Straßen gewesen, als ein Fahrzeug gegen 1:20 Uhr mit ihm zusammengestoßen sei. Er wurde ins Illinois Medical Center Krankenhaus eingeliefert, wo anschließend sein Tod festgestellt worden sei. „School of Rock“ war der einzige Film, in dem Kevin Clark mitwirkte, bevor er sich später auf seine Karriere als Musiker konzentrierte. Jack Black, der die Hauptrolle „School of Rock“ spielte, ehrte Clark mit einem Post auf seinem Instagram-Account: Niederschmetternde…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate ROLLING STONE nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €