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Marilyn Manson las Wut-Brief einer Frau bei einem seiner Konzerte vor


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Ein Video ist aufgetaucht, in dem zu sehen ist, wie Marilyn Manson den Brief einer wütenden Frau auf der Bühne vorliest – angesichts der aktuellen Anschuldigungen gegen ihn wirft die Aktion kein gutes Licht auf die Art und Weise, wie er mit seinen Partnerinnen umzugehen scheint.

Wie „TMZ“ berichtet, wurde das Material am 5. Februar 2015 im Riviera Theatre in Chicago aufgenommen. Zwischen zwei Songs nahm Manson einen Brief zur Hand, den er in Teilen laut vorlas und sich dafür vom Publikum bejubeln ließ. Dabei gab er keine Erklärung zum Kontext ab – was geschehen war und wer den Brief verfasst hat, ist also unklar.

„Lasst uns nicht annehmen, dass das über mich geschrieben wurde. Seid mir gegenüber nicht rassistisch“, so der Musiker. Die Person, die den Brief verfasste, erwähnt, dass Manson so betrunken gewesen sei, dass er ihr nicht mal in die Augen schauen konnte. „Jetzt klingt es langsam doch ein bisschen nach mir“, so der Künstler weiter. „,Ich hoffe, dass deine Show richtig schlecht wird. Ich hoffe, du kannst jedes dumme Mädchen austricksen, dass sie denkt, sie hätte das Goldene Ticket bekommen.‘ Muss ich den Rest vorlesen?“ Dass sich Manson dazu hinreißen ließ, den Brief vor Publikum vorzulesen, legt nahe, dass ihm die Worte dann doch nicht so egal waren, wie es im Video den Anschein hat.

Marilyn Manson: Frauen beschuldigen ihn des Missbrauchs

Evan Rachel Wood erklärte kürzlich in einem Statement auf Instagram, dass Manson sie jahrelang missbraucht und manipuliert habe. Daraufhin meldeten sich weitere Frauen, die schlechte Erfahrungen mit dem Musiker gemacht haben. Dita von Teese erklärte hingegen, dass der Musiker sie nicht schlecht behandelt habe und dass andere Gründe zur Trennung führten.


The Police: Sting bereut Reunion-Tour zwar nicht, aber…

Als The Police noch einmal gemeinsam auf Tour gingen, wurde der überraschende und laut Sting nostalgiegetriebene Road Trip zu einem großen Erfolg. Natürlich nur ausverkaufte Gigs, dazu fabelhafte Umsätze. Damals in den Jahren 2007 und 2008, ein Rekord. Doch Sting ist inzwischen nachdenklich geworden, was diese Konzert-Reise wirklich gebracht hat. Hätte er gewusst, wie es sich nach all den Terminen anfühlen würde, wäre seine Entscheidung, noch einmal mit Andy Summers und Stewart Copeland aufzutreten, anders gefallen, wie er „Reader's Digest“ erzählte. Besser solo machen, was man wirklich will „Das war damals nichts anders als eine Übung in Nostalgie“, so der…
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