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Natürlich hat sich Donald Trump die „Women’s Marches“ angesehen – und dazu getwittert

Am vergangenen Wochenende gingen in ganz Amerika fast 3 Millionen Menschen auf die Straße, um im Rahmen der „Women’s Marches“ für mehr Frauenrechte und gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump zu protestieren, der in der Vergangenheit bereits öfter unter Beweis gestellt hat, dass eine Gleichstellung von Mann und Frau für ihn eher weniger von Interesse ist. Er wäre nicht Trump, hätte er sich nicht bereits im Vorfeld über die Demonstrationszüge aufgeregt, lustig gemacht oder sie als unbedeutend abgetan.

Wie sehr hasst Melania wohl Donald Trump?

„Warum haben sie nicht gewählt?“

Trotzdem hat er sie sich im Fernsehen angesehen, was ihn zu einigen hämischen Tweets inspirierte, die er der Öffentlichkeit nicht vorenthalten konnte. So postete er unter anderem: „Habe mir gestern die Demonstrationen angesehen, obwohl mir danach war, dass wir erst vor Kurzem eine Wahl hatten! Warum haben all diese Leute nicht gewählt? Die Prominenten schaden der Sache erheblich.“

Wird Trump doch noch vernünftig?

Nicht ganz zwei Stunden später schlug der Immobilien-Mogul dann doch einen versöhnlicheren Ton an, schrieb: „Friedliche Proteste sind ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Auch, wenn ich nicht immer zustimme, erkenne ich an, dass diese Menschen das Recht darauf haben, ihre Ansichten  auszudrücken.“ Nanu? Hat es den Präsidenten etwa versöhnlich gestimmt, als er die Zuschauerzahlen seiner Inaugration erfahren hat?

Keine Lüge, aber nicht die ganze Wahrheit

Selbstverständlich musste auch darüber sofort getwittert werden, und Trump schrieb seinen Followern: „Wow, die Einschaltquoten wurden gerade eben veröffentlicht:

31 Millionen Menschen haben die Inauguration verfolgt, das sind 11 Millionen mehr als die sehr hohen Zuschauerzahlen vor vier Jahren!“ Damit hat der Präsident zwar nicht unrecht – allerdings verschweigt er, dass im Jahr 2009 ganze 38 Millionen Menschen der ersten Amtseinführung vom damaligen Präsidenten Barack Obama beiwohnten und sie somit laut Quoten-Analyst Nielsen das zweitgrößte Publikum nach der Inauguration von Ronald Reagan 1981 hatte.



Facebook löscht Trump-Wahlkampfwerbung wegen Nazi-Bezug

Nachdem auf Facebook Wahlkampfwerbung für Donald Trump gemacht wurde, die ein Symbol aus Konzentrationslagern enthielt, reagierte die Plattform und sperrte die entsprechenden Posts. Das soziale Netzwerk begründet, die Posts hätten gegen die Regeln gegen „organisierten Hass“ verstoßen. Das rote Dreieck Mit einem umgedrehten roten Dreieck, dem sogenannten „Winkel“, wurden früher politisch Inhaftierte in den Konzentrationslagern gekennzeichnet. Das Symbol wurde beispielsweise verwendet, um Kommunisten erkennbar zu machen. Laut Aussagen der „Washington Post“ war es die Zeitung selbst, die das soziale Netzwerk auf die Bedeutung des verwendeten Symbols hingewiesen hatte. Das Dreieck tauchte in mehreren Wahlkampf-Beiträgen von „Team Trump“ auf, auch in…
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