Nicht ausgestrahlte Szene? Hier entschuldigen sich Farid Bang und Kollegah beim „Echo“

Nicht ausgestrahlte Szene? Hier entschuldigen sich Farid Bang und Kollegah beim „Echo“

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Ein derzeit im Netz kursierendes Video zeigt eine längere „Echo“-Dankesrede von Farid Bang als die, die bei VOX ausgestrahlt wurde. Darin äußert der Rapper sein Bedauern darüber, dass manche Hörer die Musik auf dem preisgekrönten Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ als grenzüberschreitend empfanden.

„Wir wollten nichts Negatives bewirken“, sagt Farid Bang in dem Handy-Clip, das dem Anschein nach vom Gala-Tisch der Rapper aufgenommen wurde. „Nochmals Entschuldigung an alle Betroffenen. Ich hoffe dennoch, wir können hier Spaß haben. Falls das Thema jemanden bedrückt, wir sind später noch auf der Aftershow-Party.“

„Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“

Farid Bang und Kollegah wurden für ihre Platte mit dem Echo in der Kategorie „Hip-Hop/Urban – National” ausgezeichnet. Für ihre als antisemitisch („Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“), gewaltverherrlichend, homophob und frauenverachtend kritisierten Texte gerieten die zwei Rapper schon vor der Veranstaltung ins Kreuzfeuer. Viele Stars, darunter Westernhagen, Klaus Voormann und Daniel Barenboim, gaben aus Protest über die Preisverleihung ihre Echos zurück. Nachdem der Protest auch international und innerhalb der Bundesregierung Wellen schlug, beschloss der Bundesverband Musikindustrie (BMVI) in der vergangenen Woche das Ende des bekanntesten deutschen Musik-Awards.

Farid Bang beim Echo:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=39&v=1x0QZFBAyhs
Echo-Nachtreten: Kollegah verhöhnt Campino als „Zitteraal“ und „Flattermann“

Kollegah verhöhnte auf Instagram den Toten-Hosen-Sänger Campino als „Flattermann“ und „Zitteraal“, weil der bei seiner Echo-Rede gegen ihn und Farid Bang anscheinend etwas mit den Händen gezittert hatte, wie manche daran erkannten, wie er seine Notizblätter hielt. Campino kritisierte die Echo-Gewinner („jung, brutal, gutaussehend 3“) für deren gewaltverherrlichende und als antisemitisch bezeichneten Texte („Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“) scharf. Er war der einzige Star auf der Bühne, der sich überhaupt zum Skandal um die HipHopper äußerte. Während Kollegah noch kurz nach Campinos Ansage vom Gala-Tisch aus abwinkte („will einen schönen Abend haben, kann man mir von Mann zu Mann…
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