Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung
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Nicht ausgestrahlte Szene? Hier entschuldigen sich Farid Bang und Kollegah beim „Echo“

Ein derzeit im Netz kursierendes Video zeigt eine längere „Echo“-Dankesrede von Farid Bang als die, die bei VOX ausgestrahlt wurde. Darin äußert der Rapper sein Bedauern darüber, dass manche Hörer die Musik auf dem preisgekrönten Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ als grenzüberschreitend empfanden.

„Wir wollten nichts Negatives bewirken“, sagt Farid Bang in dem Handy-Clip, das dem Anschein nach vom Gala-Tisch der Rapper aufgenommen wurde. „Nochmals Entschuldigung an alle Betroffenen. Ich hoffe dennoch, wir können hier Spaß haben. Falls das Thema jemanden bedrückt, wir sind später noch auf der Aftershow-Party.“

„Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“

Farid Bang und Kollegah wurden für ihre Platte mit dem Echo in der Kategorie „Hip-Hop/Urban – National” ausgezeichnet. Für ihre als antisemitisch („Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“), gewaltverherrlichend, homophob und frauenverachtend kritisierten Texte gerieten die zwei Rapper schon vor der Veranstaltung ins Kreuzfeuer. Viele Stars, darunter Westernhagen, Klaus Voormann und Daniel Barenboim, gaben aus Protest über die Preisverleihung ihre Echos zurück. Nachdem der Protest auch international und innerhalb der Bundesregierung Wellen schlug, beschloss der Bundesverband Musikindustrie (BMVI) in der vergangenen Woche das Ende des bekanntesten deutschen Musik-Awards.

Kooperation

Farid Bang beim Echo:


All-Star-Tribute-Konzert für Chris Cornell: „Er hatte heute mit Abstand den besten Platz"

Eine Rückschau auf das musikalische Werk von Chris Cornell dauert länger als ein Standardkonzert von zwei Stunden – insbesondere, wenn sich sein riesiger Freundeskreis zusammentut, um das Leben mit all seinen Facetten zu feiern. Über viereinhalb Stunden Soundschlacht und neu gegründete Supergroups im Minutentakt: Sowas erlebt man wohl nur in Los Angeles. Komplett bestuhlte Mehrzweckhallen – das Forum in Inglewood gehört dazu – sorgen normalerweise bei Besitzern von „Nosebleed-Plätzen“ in luftiger Höhe nicht gerade für Euphorie. Kaum verwunderlich, dass daher auch Ferngläser in den Plastikschalen am Sicherheitscheckpoint landeten. Trotzdem dürften selbst diejenigen, die nur Billigplätze (mindestens 100 Dollar) beim 10-Minuten-Schnellverkauf…
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