Paris Jackson erzählt von Selbstverletzungen


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Erst vor einigen Wochen kündigte Paris-Jackson an, gemeinsam mit ihrem Freund Gabriel Glenn eine Reality-Serie namens „Unfiltered: Paris Jackson And Gabriel Glenn“ zu veröffentlichen. In der zweiten Folge der Serie teilte die Tochter des verstorbenen „King of Pop“ mit, sich in der Vergangenheit selbstverletzt zu haben.

Die Serie beschäftigt sich mit dem musikalischen Werdegang von Paris Jackson und „Gabe“, die als Duo „The Soundflowers“ gemeinsam Musik machen. Auch aus dem privaten Umfeld der beiden wird vor der Kamera berichtet.

Schlechte Kindheitserinnerungen

Am Dienstag (07. Juli) wurde die zweite Folge namens „Trauma Partners?“ auf Facebook veröffentlicht. Darin spricht die 22-Jährige über ihre Probleme, ihren eigenen Körper zu respektieren, und über ihr selbstverletzendes Verhalten.

„Ich bin noch nicht einmal nahe dran, mich selbst zu lieben“, gibt die Tochter von Michael Jackson zu. Auch wenn sie der Meinung ist, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt, habe sie „viele Unsicherheiten“, wenn es um ihren eigenen Körper geht. „Selbstliebe ist verdammt hart“, erklärt Jackson.

„Ich kämpfe immer noch darum, mich selbst zu lieben.“ Schritt für Schritt würde sie daran arbeiten, momentan möchte sie einfach nur mit sich selbst zufrieden sein. In ihrer Familie habe sie sich immer „wie das schwarze Schaf gefühlt“ – und das, weil sie eben einen hellen Teint, helle Haare und helle Augen habe, im Gegensatz zum Rest der Familie.

Als sie jünger war, habe ihr Vater sie in verschiedene Kleider gesteckt. „Ich habe wie eine Porzellanpuppe ausgesehen. Ich habe es gehasst“, sagt sie. Auch habe Michael Jackson darauf geachtet, dass die Ernährung „sehr gesund“ sei: Kein weißer Zucker, weißes Mehl oder weißer Reis. Nach dem Tod des Sängers kümmerte sich ihre Oma um die Ernährung – und erlaubte alles, Kuchen und Limonade satt. Paris Jackson habe so viel zugenommen, bis sie als „fett“ bezeichnet wurde. Das sei der Auslöser für ihre Selbstverletzung gewesen.

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„Ich habe mich selbst geschnitten und meine Haut verbrannt“, erzählt sie. „Ich habe niemals geglaubt, dass ich davon sterben könnte. Ich hatte die Kontrolle darüber, ich wusste wie tief ich mit dem Rasierer schneide.“ Es hätte sich gut angefühlt, habe sie von dem seelischen Schmerz abgelenkt und ihr das Gefühl gegeben, die Kontrolle über etwas zu haben.

Ihre Depressionen könnten sie „unerträglich tief“ nach unten ziehen. Dennoch: „Den Schmerz zu fühlen ist besser als ihn zu betäuben“, sagt die Musikerin. Ihr Freund Gabe ist quasi ihr „Trauma Partner“, wie der Titel der Folge verrät. Denn auch er hat mit Depressionen zu kämpfen, sei unsicher, wenn es um seine Narben geht. Doch sie arbeiten beide daran.