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Diese 10 Regisseurinnen und Schauspielerinnen sorgen für mehr Vielfalt in der Filmbranche


von

Kathryn Bigelow

2010 gewann Kathryn Bigelow als erste Frau in der Geschichte der Academy Awards einen Oscar in der Kategorie „Beste Regie“ – ihr Kriegsdrama „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ wurde von der Jury zudem als bester Film des Jahres ausgezeichnet. Der Film trug dazu bei, dass mehr Frauen von der Branche wahrgenommen werden, und zeigte im Zuge der Berichterstattung auch auf, welche Erwartungen und Klischees bis dato noch immer mit Regisseurinnen verknüpft waren.

Patty Jenkins

Patty Jenkins, die 2003 ihr Regiedebüt mit „Monster“ hatte, zeigt mit ihrer Arbeit deutlich, dass das Superheld*innen-Genre keinem Geschlecht vorbehalten ist. Mit „Wonder Woman“ und „Wonder Woman 1984“ legte die Regisseurin den Grundstein für eine neue Generation von Filmemacherinnen – und mit den bevorstehenden Filmen „Wonder Woman 3“, „Star Wars: Rogue Squadron“ und „Cleopatra“ wird Jenkins ihre Position im Business noch stärken.

Julie Dash

„Daughters of the Dust“ gilt für viele Expert*innen als einer der besten Filme einer weiblichen Regisseurin. Ihre Arbeit beinhaltet häufig die weibliche Perspektive und die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität. Sie selbst zeigte sich vor einigen Jahren erfreut darüber, dass sie als afroamerikanische Frau mittlerweile Mitglied der Academy ist und ein Mitspracherecht genießt. „Ich war sehr erfreut, weil ich mich vor 26 Jahren beworben hatte und nicht angenommen wurde. Also hat #OscarsSoWhite funktioniert.“

Greta Gerwig

Sie ist nicht nur vor der Kamera zu sehen, auch als Regisseurin konnte sie sich in nur wenigen Jahren einen Namen machen. Gleich ihr Regiedebüt „Lady Bird“ konnte Greta Gerwig überzeugen – der Film wurde 2018 nicht nur für das beste Originaldrehbuch, sondern auch für die Kategorie „Beste Regie“ nominiert. Beinahe hätte sie dies 2020 mit dem von Kritiker*innen gefeierten Film „Little Women“ wiederholen können. Dass dies nicht gelang, kritisierten viele als den größten Oscar-Snub des Jahres.

Alice Ida Antoinette Guy-Blaché

Auch die erste Filmregisseurin der Geschichte darf in unserer Auflistung nicht fehlen: Von 1896 bis 1906 war Alice Ida Antoinette Guy-Blaché die einzige Frau, die offiziell als Filmemmacherin arbeitete. Die Französin gründete 1910 gemeinsam mit ihrem Ehemann und einem weiteren Geschäftspartner in New York die Solax Studios. Im Zuge dessen drehte sie den Film „A Fool and His Money“, der als erster Film gilt, der einen ausschließlich afroamerikanischen Cast hatte.

Cate Blanchett

Um Cate Blanchett herrscht ein regelrechter Fankult, nicht zuletzt dank ihrer Rolle im Film „Carol“, in dem sie eine Frau mit außergewöhnlicher Klasse spielt, die sich in ihrer Ehe gefangen fühlt und die Liebe zu einer anderen Frau sucht. Seit 1999 war die gebürtige Australierin sieben Mal für einen Oscar nominiert, zwei Mal gewann sie bereits – als beste Hauptdarstellerin in „Blue Jasmine“ und als beste Nebendarstellerin in „Aviator“.

Meryl Streep

Meryl Streep kann diesen Oscar-Erfolg toppen: Bisher kann die Schauspielerin 21 Oscar-Nominierungen vorweisen und hält somit den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten. Zum Vergleich: Die zweitplatzierte Katharine Hepburn erhielt zwölf Nominierungen. Ihre einzigartige On-Camera-Präsenz brachte ihr mit „Sophies Entscheidung“, „Kramer gegen Kramer“ und „Die eiserne Lady“ bislang drei Academy Awards ein – und ihre politische Einstellung brachte sogar schon Donald Trump auf die Palme.

Jodie Foster

Mit Rollen in „Taxi Driver”, „Das Schweigen der Lämmer“ und „Angeklagt“ hat Jodie Foster bewiesen, dass sie vor der Kamera ihre überzeugende Präsenz abrufen kann. Schon im Alter von 14 Jahren konnte sie so auf einen Oscar hoffen – und im Laufe der Jahre erhielt sie zwei Academy Awards als beste Hauptdarstellerin. In letzter Zeit arbeitet Foster zudem verstärkt auch hinter der Kamera. Unter anderem führte sie Regie bei einer Folge von „Black Mirror“.

Viola Davis

Mit ihrer Rolle in der Serie “How to Get Away with Murder” hat sich Viola Davis weltweit einen Namen gemacht – sie war die erste afroamerikanische Frau, die einen Emmy für die beste weibliche Hauptrolle bekam. Von drei Oscar-Nominierungen konnte sie sich 2017 ihren ersten Academy Award für die beste weibliche Nebenrolle in „Fences“ sichern.

Judi Dench

Ob als James Bonds Vorgesetzte M oder als Monarchin in „Mrs Brown“” – Judi Dench hat im Laufe ihrer langjährigen Karriere britische Klasse und ein Gespür für intelligente, anspruchsvolle Rollen bewiesen. Als Nebendarstellerin in „Shakespeare in Love“ gewann sie einen Oscar – noch sechs weitere Male war sie bereits nominiert.

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