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Rolling Stones würden auch Corona-Konzerte geben (wenn es sein muss)


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Keith Richards will in Sachen Corona ein Vorbild sein. „Ich trage meine Maske sogar im Bett“, sagte er in einem Interview der US-Ausgabe des ROLLING STONE.

Wie viele andere Bands und Musiker mussten die Stones Anfang des Jahres darauf verzichten, ihre erfolgreiche „No Filter“-Tournee fortzuführen. Die Corona-Pandemie macht bis heute Großveranstaltungen zu einem Ding der Unmöglichkeit.

Keith Richards schließt Rock-Rente der Rolling Stones aus

Dennoch gibt es für die Rolling Stones keinen Grund, jetzt schon künftige Gigs auszuschließen. Keith Richards bestätigte in dem Gespräch, dass er sich überhaupt nicht vorstellen könne, wie die Gruppe irgendwann einmal in Rente gehen würde („Wer steigt als erster aus dem Bus aus? Man muss rausgeworfen oder abgesetzt werden, richtig? So ist das einfach. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, einmal etwas anderes zu tun“).

Keith Richards hat nach wie vor viel Spaß mit den Rolling Stones

Mick Jagger blieb hingegen vorsichtig, was eine Tour im Zeichen von Corona bedeuten könnte. Man wisse nicht, wie „das mit den Live-Auftritten in Zukunft funktionieren wird“. Er fügte aber hinzu, dass die Band offen wäre für Social-Distancing-Auftritte, „wenn das eben der Lauf der Dinge wäre“.

Jagger weiter: „Wir würden vielleicht vor sehr wenigen Leuten spielen. Auch wenn wir das Glück haben könnten, Karten zu verkaufen, könnten wir vielleicht nicht vor allen auf einmal spielen.“

Mit neuen Songs auf Tour?

Immerhin hätten die Rolling Stones auch so etwas wie einen Corona-Song im Gepäck, wenn neue Konzerte in Aussicht stünden: „Living In A Ghost Town“. Das Stück wurde zwar schon weit vor dem Beginn der raschen Verbreitung des neuartigen Erregers geschrieben, passt aber ausgezeichnet zu der Isolationsstimmung der Frühlingsmonate.

Der Track ist einer von „fünf, sechs oder sieben Titeln“, die laut Keith Richards in den letzten Monaten entstanden sind und die Möglichkeit für ein neues Album eröffnen. In Bezug auf die unklare Corona-Situation sagte der Gitarrist: „Jetzt, wo wir abwarten müssen, ob das so weitergeht, sollten wir vielleicht darüber nachdenken, sie auf eine andere Art und Weise zu veröffentlichen.“

Zuletzt hatte auch schon Ronnie Wood über die Möglichkeit gesprochen, bald neues Material zu veröffentlichen. Doch zunächst einmal kommt ein lang erwartetes und von „neuen“ Songs flankiertes Reissue von „Goats Head Soup“ auf den Markt, an dem die Band lange gearbeitet hat und das auch zu inspirierenden Kooperationen mit anderen Bands geführt hat.

Joe Amon Denver Post via Getty Images

„Somebody Up There Likes Me": Film über Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood erscheint auf DVD

Sein musikalischer Werdegang begann in den 1960er Jahren als Mitglied der englischen Band The Birds und fand ihren Höhepunkt mit den Rolling Stones. Mit „Somebody Up There Likes Me” erscheint am 09. Oktober erstmals ein Film über die über 50-jährige Karriere des Gitarristen der Ronnie Wood. Die Dokumentation beleuchtet verschiedene Bereiche seines turbulenten Lebens. Denn nicht nur als Musiker, sondern auch als Künstler, Produzent und Autor hat Ronnie Wood, der seit 1975 an der Seite von Keith Richards die zweite Gitarre bei den Stones spielt, vieles zum kulturellen Zeitgeist beigetragen. Die warmen und die dunklen Seiten eines Lebens „Somebody Up There Likes Me“ würdigt Ronnies Leben und Wirken und will…
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