So genial und traumverloren klingt Frank Oceans Cover von „Moon River“


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„Moon River“ gehört zu dem am häufigsten gecoverten Songs in der Geschichte der Pop- und Filmmusik. Natürlich kennt fast jeder die Fassung von Frank Sinatra. Und auch Morrissey hat sich einmal an dem von Henry Mancini und John Mercer komponierten Lied für den unsterblichen Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ (1961) versucht.

Doch eine der vielleicht ergreifendsten, auf jeden Fall aber experimentellsten Fassungen kommt von Frank Ocean. Der Hip-Hop-Künstler veröffentlichte seine Cover-Version am Donnerstag (15. Februar) auf seinem Tumblr-Account und lässt Audrey Hepburns Gesang schon nach Sekunden vergessen.

„Moon River“ für das 21. Jahrhundert

Natürlich macht sich Ocean den Song mit den für ihn inzwischen gewohnten Mitteln zueigen, bürstet die weltbekannte Melodie mit Vocal-Loops gegen den Strich und überzieht den Track mit Synthi-Klängen. Herausgekommen ist eine ganz und gar traumverlorene, spannende Nummer, die Lust auf mehr macht. Wie wäre es denn mit einer Platte nur mit Coversongs von Frank Ocean?


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Seinen Post begleitete der Hip-Hop-Künstler mit den Worten „in the late nite“. Anscheinend ist Ocean derzeit dabei, neue Songs zu schreiben. Zuletzt hatte der Musiker im Sommer 2017 „Provider“ veröffentlicht. Seinem gefeierten Debüt, „Channel Orange“, ließ Ocean vier Jahre lang keine Musik folgen, bevor quasi über Nacht der (erneut großartige) Nachfolger „Blonde“ erschien.

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