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„The Walking Dead“-Schock: Andrew Lincoln (Rick Grimes) steigt aus

Das dürfte die Zombie-Serie nur schwer verkraften: Andrew Lincoln, der in „The Walking Dead“ die Hauptfigur Rick Grimes verkörpert, wird das AMC-Format zum Ende der neunten Staffel verlassen. Das meldet „Collider“.

Außerdem, berichtet die Seite, sei Rick nur in rund einem halben Dutzend Folgen der kommenden Season zu sehen. Damit würde in „The Walking Dead“ – nach dem von Fans nicht für gut befundenen Ausstieg des Filmsohns Carl Grimes (Chandler Riggs) – die zweite wichtige Serienfigur innerhalb kürzester Zeit abtreten.

In der Comic-Vorlage sind beide Charaktere quicklebendig. Aus gutem Grund: Das Vater-Sohn-Gespann hält den Glauben an die Menschlichkeit in einer post-apokalyptischen Welt aufrecht. Es geht um die Vermittlung eines geistigen Erbes, das schätzen Fans, das bindet Leser.

Kooperation

„The Walking Dead“: Wer wird neuer Leading Man?

Zuvor sorgten bereits andere Personalien für Unruhe. Mit Lennie James (Morgan) wechselte nach der aktuellen Season bereits ein „TWD“-Darsteller zur erfolglosen Ablegerserie „Fear The Walking Dead“ – und kämpft dort nun gegen das Vergessen an. Ein Ableger zum Abschalten.

Lauren Cohan (Maggie) wiederum drohte mit Abgang, würden sie nach Staffel neun keine Gehaltserhöhung bekommen. Nun soll auch sie, wie Lincoln, nur in sechs der kommenden Episoden zu sehen sein. Wahrscheinlich sehen beide ihre Zukunftsperspektive woanders.

Wie „Collider“ wissen will, soll Norman Reedus alias Daryl Dixon nun in die großen Fußstapfen des Helden Rick treten.

Viele Protagonisten blieben nun auch nicht mehr übrig: Glenn tot, Carl tot, Morgan weg – von der Kerntruppe gäbe es dann noch Carol. Eine Aufwertung ihrer Rolle wäre möglich. Oder Negan wird jetzt promotet – ein Schurke, der eine neue, ziellose Truppe anführen würde.

Wie Rick Grimes sich aus „The Walking Dead“ verabschieden wird, ist noch nicht bekannt. Kaum vorstellbar, dass er einen auf Einzelgänger macht und auf Wanderschaft geht, wie Morgan.

Wahrscheinlicher ist, dass der Ex-Cop sich für die Gemeinschaft opfert.

Gene Page /AMC

Kritik: „The Walking Dead“, Staffel 9, Folge 10: Warum man Alphas Bio nicht kennen will

Die Rezension enthält Spoiler. Warum war der „Walking Dead“-Bösewicht Nummer eins, der Governor, ein überzeugender, furchterregender Bösewicht? Und was machte die Unberechenbarkeit des Bösewichts Nummer zwei, Negan, aus? Es war die fehlende biografische Information. Warum sie wurden, was sie sind. So, wie Heath Ledgers Joker aus „The Dark Knight“, waren sie einfach nur da und mordeten oder erzählten das Blaue vom Himmel. Dass ihre Motivation unklar war, hat sie entmenschlicht. Besser kann ein Schurke auf den Zuschauer nicht wirken. Irgendjemand im „Walking Dead“-Ideenteam muss beschlossen haben, dass man bei Alpha (Samantha Morton), der ersten Bösewichtin der Serie, etwas anders machen wollte…
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