Highlight: Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

Tony Iommi ist überrascht, dass Keith Richards noch lebt

Im Interview mit dem schottischen Herald spricht Tony Iommi über die wilden Zeiten mit Black Sabbath und welchen musikalischen Einfluss die Band auf viele Musikgruppen hat(te) und dass er immer noch an neuen Riffs arbeitet.

Doch auch ein ernsteres Thema wird angesprochen: Viele von Iommis früheren Weggefährten leben nicht mehr. „Ich habe so viele von meinen Freunden und Leuten in diesem Business miterlebt, die Drogen und was weiß ich genommen haben und daran gestorben sind.“

Er erzählt dabei von John Bonham und Lemmy, doch dann fällt ihm der putzmuntere 74-jährige Rolling-Stones-Gitarrist ein, dessen Drogenkonsum wirklich kein Geheimnis ist: „Keith Richards, ich bin echt erstaunt, dass er immer noch herumfuhrwerkt. Ich ziehe meinen Hut vor ihm.“

Iommi selbst kämpfte von 2011 bis 2016 gegen Lymphdrüsenkrebs und hat nun eine sehr geregelte Alltagsroutine, um auf sich und seine Gesundheit zu achten. Früh aufstehen, frühstücken, mit dem Hund rausgehen, Gitarre spielen, früh schlafen gehen. „Ich habe jetzt ein Leben wie jeder andere auch.“ Das exzessive Tourleben ist nichts mehr für den 69-jährigen, doch er schreibt noch an neuer Musik.


Hat Paul McCartney Gott gesehen?

Dass die Musik der Beatles schwer von psychedelischen Drogen beeinflusst war, ist bekannt. Insbesondere die „Magical Mystery Tour“ ist ein mit kunterbunten Eindrücken gefülltes Epos. Was für starke Substanzen die Fab Four genommen haben, hat Paul McCartney in einem Interview angedeutet – wobei der Künstler als derjenige gilt, der von den vier Mitgliedern noch den moderatesten Drogenumgang hatte. Im Gespräch mit der britischen „Times“ über Spiritualität erinnerte sich der 76-Jährige an eine Erfahrung mit dem Stoff Dimethyltryptamin (DMT), den er zusammen mit den Galeristen Robert Fraser genommen hatte. Die Droge war in den 60ern als LSD-Alternative beliebt geworden. „Wir waren…
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