„Blade Runner 2049“: Ist Deckard nun ein Replikant? Diese Antwort bietet der Film

Harrison Ford hat als Rick Deckard in Ridley Scotts Sci-Fi-Meisterwerk „Blade Runner“ Jagd auf Replikanten gemacht – menschenähnliche Androiden. Doch war Deckard am Ende vielleicht selbst sogar ein Replikant, wusste es aber nicht? Das ist eine zentrale Frage, die sich Zuschauer am Ende des Films stellen.

In der Kinofassung gibt „Blade Runner“ hierauf keine klare Antwort, in der Buchvorlage „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ von Philip K. Dick ist der Charakter von Harrison Ford kein Replikant. Im 2007 veröffentlichten „Final Cut“ des Films ist die Antwort schon etwas eindeutiger und auch Ridley Scott sagte in einem Interview mit „Wired“ aus dem selben Jahr, dass er Deckard für einen Androiden hält.

Trotz allem gibt es unter Fans immer wieder hitzige Diskussionen und Argumente. Und auch Harrison Ford ist fest davon überzeugt, dass Deckard eben kein Replikant ist. Im Gespräch mit „BBC1“ sagte er einst:

„Das war zu der Zeit der größte Streitpunkt zwischen Ridley und mir. Ich hatte das Gefühl, dass das Publikum ein menschliches Wesen in dem Film verdient, mit dem sie sich identifizieren und eine emotionale Beziehung aufbauen können. Ich dachte, Ridley würde mir zustimmen, aber er hatte diesbezüglich noch einige Vorbehalte. Er wollte es offen lassen und beide Möglichkeiten zulassen.“

Frage bleibt immer noch ungeklärt

Bei diesen Unstimmigkeiten ist es kein Wunder, dass Denis Villeneuve, Regisseur von „Blade Runner 2049“ die Replikanten-Frage in seiner Fortsetzung nicht beantworten will. Das hat er im Interview mit der französischen Website „Allocine“ sinngemäß verraten:

„Es ist mir sehr wichtig, die Spannung des Rätsels, welches Scotts Original-Film umgibt, nicht zu brechen oder gar zu lösen. Man könnte schlussfolgern, dass alle Nexus-6-Replikanten nur eine Lebensspanne von vier Jahren haben. Deckards Rückkehr in ‚Blade Runner 2049‘ würde die Frage seiner Menschlichkeit also beantworten. Aber das stimmt nicht zwingend.“


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