Highlight: Traurige Lieder: 20 legendäre melancholische Songs

Diese Nachricht von Scott Walker machte David Bowie einst sprachlos

Der Tod von Scott Walker erschütterte in den letzten Tagen sowohl Künstler als auch Fans – viele gedenken des Musikers mit Songs in den sozialen Medien, aber auch eine alte Botschaft von Scott Walker an David Bowie sorgt aktuell für emotionale Momente im Netz.

Zum 50. Geburtstag von David Bowie richtete Scott Walker dem Künstler damals mit einer Kassettenaufnahme Glückwünsche aus. Diese wurden Bowie in der Radiosendung BBC Radio One vorgespielt. Darin heißt es unter anderem: „Wie alle anderen möchte ich dir für all die Jahre und die Großzügigkeit danken, mit der du deine Seele an andere Künstler weitergegeben hast. Ich habe mehr als einmal davon profitiert, das kann ich dir sagen. Also hab einen wunderbaren Geburtstag. Übrigens, ich habe einen Tag nach dir Geburtstag, ich werde dir an Mitternacht zuprosten.”

David Bowie war nach der herzlichen Geste hörbar gerührt – ihm fehlten zunächst die Worte für das, was sein „Idol seit Kindheitstagen“ über ihn gesagt hatte. „Das hat mich wirklich bewegt. Ich möchte eine Kopie davon! Vielen herzlichen Dank.“

Auch auf Musiker und Bands wie Nick Cave, Arctic Monkeys, Radiohead und Jarvis Cocker hat Scott Walker maßgeblichen Einfluss gehabt. Thom Yorke schrieb zum Tod des Künstlers auf Twitter: „So traurig zu hören, dass Scott Walker gestorben ist, er hat Radiohead und mich beeinflusst, indem er mir gezeigt hat, wie ich meine Stimme und Worte einsetzen kann. Ich habe ihn einmal beim Meltdown getroffen, ein so freundlicher, höflicher Outsider. Wir werden ihn sehr vermissen.“


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David Bowie: Robert Fripp streitet mit Nachlass um „Heroes“ und „Scary Monsters“

King Crimsons Robert Fripp ist auf so einigen Songs von Bowie zu hören. Am bekanntesten ist sicher sein Gitarrenriff 1977 auf  „Heroes“ – die Melodie betrachten viele als fundamental für die Popularität des Stücks. Außerdem wirkte Fripp beim 1980er-Album „Scary Monsters (and Super Creeps)“ mit. Nun ist es zum Streit zwischen ihm und dem „Bowie Estate“, der Nachlassverwaltung David Bowies, gekommen. Fripp sagt, dass seine Arbeit ihm nicht angerechnet worden ist. Konkret geht es darum, dass der Musiker auf den Alben nicht als „Featured Player“, also überhaupt als Musiker gelistet sei. Die britische Lizensierungsgesellschaft PPL (Phonographic Performance Limited) erkennt den Status Fripps,…
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