Gregg Allmans letztes Studioalbum „Southern Blood“ erscheint im September

Nicht mit einem melancholischen Seufzer, sondern mit einem lauten, kräftigen musikalischen Knall verabschiedet sich Gregg Allman laut Plattenfirma postum von seinen zahlreichen Fans. Am 08. September wird seine letzte im Studio aufgenommene LP veröffentlicht.

„Southern Blood“ ist das musikalische Testament eines Künstlers, der über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg den Rock’n’Roll mitgeprägt hat. Es ist zugleich Allmans erstes Studioalbum mit neuem Material seit „Low Country Blues“ aus dem Jahr 2011. Das persönliche neue Album bietet eine emotional sehr abwechslungsreiche Ansammlung von Songs aus der Feder von Greggs Freunden und bevorzugten Kollegen, darunter Jackson Browne, Bob Dylan, Tim Buckley, Willie Dixon, Jerry Garcia und Robert Hunter, Lowell George sowie Spooner Oldham und Dan Penn.

Gregg Allman legte alle Kraft in das Projekt

Zur Seite standen dem 69-jährigen Sänger und Keyboarder bei dem Projekt sein langjähriger Manager und Freund Michael Lehman sowie der langjährige Rolling-Stones-Produzent Don Was.

Gregg Allman (1947-2017)
Gregg Allman (1947-2017)

Allman war sich darüber im Klaren, dass ihm nicht mehr viel Zeit vergönnt war. Deshalb ging er das Projekt mit einer realistischen Agenda an. Ganz oben auf der Liste seiner Ziele stand, den Sound der letzten Gregg Allman Band ungebremst einzufangen. Für ihn war es die beste, mit der er in den vielen Jahren seiner Karriere zusammengearbeitet hatte. Zwei Jahre lang tourte Gregg vor seinem Tod im Mai 2017 mit dem achtköpfige Ensemble durch die Welt. Das 2015 erschienene CD/DVD-Set “Back To Macon, GA” dokumentierte die Kraft, die diese Gruppe live noch immer entfesselte. Doch Allman wollte mit derselben Besetzung noch einmal ins Studio.

„Southern Blood“ wurde in den Fame Studios in Muscle Shoals/Alabama aufgenommen. Ein persönlicher Wunsch von Allman, denn seiner Meinung nach wurde in einem Hinterzimmer von Duane Allamn mit ersten Proben der Samen für die Allman Brothers Band gesät. Duanes Präsenz soll deshalb auf der ganzen Platte spürbar sein: angefangen bei Jackson Browns „Song For Adam“ bis zu dem coolen, funkigen „Blind Bats And Swamp Rats“, das ursprünglich auf dem von Duane produzierten Album „Ton-Ton Macoute!“ erschienen war.

Gregg Allman – „Southern Blood“: Tracklist

  • 1. My Only True Friend (Gregg Allman-Scott Sharrard)
  • 2. Once I Was (Tim Buckley-Larry Beckett)
  • 3. Going Going Gone (Bob Dylan)
  • 4. Black Muddy River (Jerome J. Garcia-Robert C. Hunter)
  • 5. I Love the Life I Live (Willie Dixon)
  • 6. Willin‘ (Lowell George)
  • 7. Blind Bats and Swamp Rats (Jack Avery)
  • 8. Out of Left Field (Dewey Lindon Oldham Jr.-Dan Penn)
  • 9. Love Like Kerosene (Scot Sharrard)
  • 10. Song for Adam featuring Jackson Browne (Jackson Browne)

Joel Fried Getty Images


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