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Blackout Tuesday
Highlight: The Beatles: Wie die Aufnahmen zu „Let It Be“ zum Fiasko wurden

John Lennons „Rock’n’Roll“: Still crazy after all these years

Allerdings waren May und er entsetzt von dem, was sie auf den Tonbändern hörten: Die meisten Stücke waren im Stupor von L.A. missglückt. Morris Levy schlug generös vor, Lennon solle die Stücke auf seiner Farm in New Jersey mit Session-Musikern aus Los Angeles neu einspielen. May Pang buchte die Flüge, die Cracks reisten nach New Jersey – und am 1. November lieferte Lennon die fertigen Bänder ab. Während Levy bereits das „Roots“-Album bewarb, erhob Capitol – immerhin Lennons Vertragspartner – erwartungsgemäß Anspruch auf die Veröffentlichung der Platte. Vor der Drohkulisse einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die er sehr wahrscheinlich verlieren würde, zog der hartleibige Levy die Versandplatte „Roots“ zurück (nachdem bereits einige tausend Exemplare verkauft worden waren).

Nun übernahm Capitol/EMI, der alte Hut hieß „Rock’n’Roll“, und ein Foto von John Lennon, das Jürgen Vollmer 1960 in Hamburg aufgenommen hatte, wurde für das Plattencover ausgesucht. Von den Spector-Aufnahmen waren „Sweet Little Sixteen“, „You Can’t Catch Me“ und das notorische „Bony Moronie“ geblieben; von Peggy Sue“, „Do You Wanna Dance“ und „Rip It Up“ wurden die New-Jersey-Fassungen verwendet. Das erste Rock’n’Roll-Revival hatte schon mit dem Film „American Graffiti“ begonnen – aber für die Rockmusik war die Nostalgie des 34-jährigen John Lennon eine Pionierleistung. Sein „Stand By Me“ ist so ergreifend wie fünf Jahre zuvor „Mother“: der Schrei eines verlassenen Kindes. Er meinte May. Er meinte Yoko. Er meinte Mutter.

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