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Jon Bon Jovi fand „Livin‘ On A Prayer“ damals lediglich ganz okay


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Gitarrist Richie Sambora nannte Jon Bon Jovi einst einen Idioten, weil er das Potential von „Livin‘ On A Prayer“ nicht erkannte.

„Ich erinnere mich, wie ich mit Richie aus dem Raum ging“, sagte der Sänger der „Irish Times“ und fügte hinzu, „‚Eh, es ist okay. Vielleicht sollten wir es einfach auf einen Film-Soundtrack packen.‘ Richie sah mich an und sagte: ‚Du bist ein Idiot. Es ist wirklich gut.‘ Ich sagte: ‚Ich weiß nur nicht, wo es hinführen soll.‘ Aber es hatte noch nicht diese Boom-Boom-Boom-Bassline, also klang es eher wie The Clash.“

„Living On A Prayer“ entstand eher zufällig

Außerdem erzählte Jon Bon Jovi: „Dieser Song, Gott segne ihn. Aber, mein Gott, wer hätte das gedacht? Wir nicht, das kann ich Ihnen versichern. Er ist an einem Tag entstanden, an dem keiner von uns eine Idee hatte. Wir hatten einfach eine Unterhaltung, und daraus ist es entstanden. Ich bin sehr froh, dass mein Name darauf steht!“

Livin‘ On A Prayer“ war die zweite Single-Auskopplung des 1986 erschienenen Album „Slippery When Wet“. Der Song landete auf Platz eins der US-Charts und brachte der Band mit drei Millionen Verkäufen den internationalen Durchbruch. Auf die Frage der „Irish Times“, ob der Song ihm ein Haus verschafft habe, antwortete er: „Er hat vielen Leuten Häuser gebracht.“

Im Jahr 1994 landete die Band mit „Always“ auf Platz vier der deutschen Single-Charts. Des Weiteren belegte „It’s My Life“ im Jahr 2000 sogar Platz zwei.

Zudem erzählte Bon Jovi während seiner „Runaway to Paradise“-Tour im Jahr 2018, dass seine Zweifel an der Überzeugung des Songs hingen und er „nach nichts klang“ Und ergänzte: „Wissen Sie, ‚Runaway‘ hatte acht Noten, wie viele Songs im Radio zu der Zeit. Selbst ‚[You Give Love a] Bad Name‘ erinnerte an andere Songs, die im Radio liefen. ‚Livin‘ on a Prayer‘ klang nach gar nichts. Also war ich irgendwie unentschlossen. Ich dachte: ‚Gut, es ist anders, aber ist es ein Rocksong? Sind wir das?‘“

Zusätzlich scherzte er, dass der Tonartwechsel am Song-Ende ihm „jede Nacht seit 36 Jahren Probleme bereitet.“


Interview mit „Hipgnosis“-Gründer Aubrey Powell: „'Dark Side of the Moon' ist gar nicht mein Lieblingscover“

Die britische Grafikagentur Hipgnosis entwarf von Ende der 60er- bis Mitte der 80er-Jahre eine große Zahl von Covern, die aus einfachen LP-Hüllen Kunstwerke machten. Der heute 72-jährige Aubrey Powell, der gemeinsam mit seinem Kollegen Storm Thorgerson die Agentur gründete, erinnert sich an einige seiner bahnbrechenden Arbeiten. Ihr Cover des Pink-Floyd-Albums „The Dark Side Of The Moon“ ist weltberühmt. Was fasziniert die Menschen seit 46 Jahren daran? Das Motiv repräsentierte Pink Floyd, und es repräsentierte Pink Floyd zu dieser ganz bestimmten Zeit. Pyramide und Spektralfarben repräsentierten die Musiker? Denken Sie an Pink Floyd vor „Dark Side“, vor 1973. Sie waren ein…
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