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„Midas Man“: Biopic über Beatles-Manager Brian Epstein von Jonas Åkerlund


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Brian Epstein konnte einen der größten Erfolge in der Musikgeschichte sein Eigen nennen: Er war der Manager der Beatles. Der Grammy-gekrönte Regisseur Jonas Åkerlund wird nun ein Biopic über ihn drehen.

„Midas Man“ heißt der Film, der 2021 in den Kinos anlaufen soll und das Leben des Geschäftsmanns nacherzählt. Epstein verstarb 1967 im Alter von gerade mal 32 Jahren, an einer Überdosis Schlafmittel.

Von einer Größe zur Nächsten

Epstein war Manager eines Plattenladens in Liverpool, als er die Fab Four unter Vertrag nahm, die auch wegen seiner Geschäftstüchtigkeit zur wohl größten Band aller Zeiten aufstiegen. Die Beatles waren aber bei weitem nicht die einzige Größe, die Epstein entdeckte. Sein Gespür für Talente führte ihn unter anderem auch zu Cilla Black, Billy J. Kramer und Gerry & The Pacemakers.

Aber auch Regisseur Jonas Åkerlund ist kein Unbekannter. Der Schwede arbeitete gemeinsam mit Madonna an dem Video zu „Ray Of Light“, welches mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Auch mit Paul McCartney, Lady Gaga, Rammstein und The Prodigy arbeitete der 54-Jährige bereits zusammen. 2018 erschien sein viel beachtetes Film-Porträt der skandinavischen Death-Metal-Szene und deren irrlaufender Protagonisten, „Lords of Chaos“.

Die Voraussetzungen für die Dreharbeiten in Liverpool scheinen also zu stimmen. Über die Geschichte erzählte Produzent Trevor Beattie dem „Guardian“: „Epstein ist einer der außergewöhnlichsten Männer des 20. Jahrhunderts. Seine Geschichte wurde nicht richtig erzählt. Er war seiner Zeit voraus, in seiner Vision von Musik und Populärkultur, bis hin zur Geschlechtsidentität. Er war schwul zu einer Zeit, als Homosexualität in Großbritannien illegal war. Er lebte ein geheimes Leben. Er traf einige riskante Entscheidungen im Umgang mit den Geschäften seiner Stars … verglichen mit dem, was Brian in seinem Leben erleben musste, waren [sie] nie einem Risiko ausgesetzt.“

Das Casting hat bereits begonnen, 2021 soll der Film dann in den Kinos anlaufen.



The Beatles: Penny Lane könnte aufgrund Sklaverei-Verbindungen umbenannt werden

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