Nach Taylor Hawkins‘ Tod: Foo Fighters stürmen UK-Charts


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Nach dem tragischen Tod von Schlagzeuger Taylor Hawkins am Freitag (25. März) ist das im Jahre 2009 veröffentlichte „Greatest Hits“-Album der Foo Fighters erneut in die Top-5 der offiziellen britischen Album-Charts eingestiegen. Das berichtet die „Official Charts Company“ (OCC).

So habe ein Anstieg der Verkäufe und Streams der populärsten Songs dazu geführt, dass die Hit-Sammlung nach dem Update zur Wochenmitte (28. März) derzeit auf Platz vier rangiert – jener Position, die sie auch bei ihrer Erstveröffentlichung in Großbritannien innehatte.

Die im Jahre 2006 veröffentlichte Live-Platte „Skin And Bones“ ist laut der OCC ebenfalls auf dem besten Wege, wieder in die Top 40 einzusteigen und verkehrt aktuell auf Platz 36. Der Foo-Fighters-Klassiker „Everlong“ von 1997 befindet sich derzeit auf Platz 58 der britischen Single-Charts, während „The Pretender“ (2007) und „Best Of You“ (2005) auf den Plätzen 95 und 100 wieder eingestiegen sind.

Die Musikwelt kondoliert

Taylor Hawkins wurde im Alter von nur 50 Jahren während einer Welttournee seiner Band tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Foo Fighters gerade in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá aufgehalten. In einem Statement haben sie die Nachricht vom Tod ihres Schlagzeugers bestätigt und erklärt, sie seien „am Boden zerstört über den tragischen und vorzeitigen Verlust“ ihres Bandmitglieds.

Seit dem Bekanntwerden der Nachricht haben viele weitere Persönlichkeiten aus der Musik- und Unterhaltungswelt online ihre Ehrerbietung und Erinnerungen an den Musiker geteilt; Künstler wie Liam GallagherElton John und Coldplay widmeten Hawkins ihre Auftritte.

Hawkins hatte zehn verschiedene Substanzen im Körper

Am Samstagabend (26. März) hat der kolumbianische Generalstaatsanwalt in einer offiziellen Mitteilung erklärt, dass bei einem Urintest verschiedene Medikamente und Drogen im Körper von Taylor Hawkins nachgewiesen worden sind: „Die toxikologische Analyse ergab vorläufig zehn verschiedene Arten von Substanzen, darunter THC – das in Marihuana vorkommt -, trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide“, so die Ermittler in ihrem Statement. Derzeit ist aber noch unklar, ob diese toxische Mixtur auch zum Tod des Musikers geführt hat.

+++Dieser Artikel ist zuerst auf musikexpress.de erschienen+++