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Highlight: Gabi Delgado (DAF): Fragen zur Todesursache

Sid Vicious: Der mysteriöse Tod des Sex-Pistols-Bassisten

Am 1. Februar 1979 wachte Sid Vicious im Rikers Island Detention Center in New York City auf, in dem er wegen Mordverdachts einsaß. Die Tage, die bis zu diesem Zeitpunkt hinter ihm lagen, waren ein wahrer Albtraum gewesen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, seine Freundin Nancy Spungen ermordet zu haben, doch Sid erinnerte sich nicht an die Tat. Zum angeblichen Tatzeitpunkt war er vollkommen high und nicht mehr im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten. Das Einzige, an das er sich erinnern konnte, war Nancys Leiche, die er nach dem Aufwachen fand. Der Gedanke, dass er der Täter sein könnte, terrorisierte ihn unentwegt. Zusätzlich durchlitt er in der Haft einen kalten Entzug als ausgemachter Heroin-Junkie. Doch damit nicht genug. Sämtliche Horror-Klischees des Gefängnislebens wurden für ihn zur Realität. Vergewaltigung, Prügel und jegliche Art der psychischen Misshandlung.

Bei Tagesanbruch holte man Sid aus seiner Zelle. Er hoffte inständig, das Gefängnis noch am selben Tag verlassen zu können. Seine Anwälte verfolgten den Plan, ihren Mandanten auf Kation frei zu bekommen, wofür mittags eine Anhörung angesetzt wurde. „Ich hatte es mit einem 21-jährigen Kind zu tun. Aus dem Vereinigten Königreich in die USA versetzt und mit einem großen Problem“, erinnerte sich Sid Vicious Anwalt James Merberg. Als Sid Vicious Rikers Island tatsächlich verlassen durfte, hatte er nur noch wenige Stunden zu leben.

Sid Vicious

Punk in England

Drei Jahre zuvor, im Sommer 1976, überrollte die Punk-Welle Sids Heimat England. Unzählige junge Menschen waren fasziniert von dem, was als einzigartige Musik- und Modeentwicklung die gegebenen Umstände komplett auf den Kopf stellte. Der neunzehnjährige Sid Vicious, damals noch unter seinem bürgerlichen Namen John Simon Ritchie auf den Straßen Londons unterwegs, war einer von ihnen. Eine Freundin, Simone Stenfors, sah in jenen Tagen jedoch zunächst etwas Anderes in ihm: „Er sah eher aus wie James Dean. Zurückgegelte Haare und so weiter. Sid hatte diese kindliche Schüchterner-Kleiner-Junge-Qualität an sich.“ Dem äußerlichen Anschein zum Trotz konnte sich Sid Vicious nicht von der damals allgegenwärtigen Punk-Bewegung lösen.

Richard E. Aaron Redferns


„Friends“-Schauspielerin Mary Pat Gleason ist tot

US-Schauspielerin Mary Pat Gleason war vor allem für ihre Rollen in Serien wie „Friends“ und „Fuller House“ bekannt. Nun hat die 70-Jährige den Kampf gegen den Krebs verloren. In einem emotionalen Facebook-Post verabschiedet sich ihr Freund und Kollege Ron Fassler. Vor zwei Tagen verstarb die Emmy-Gewinnerin an ihrer Krebserkrankung. Fassler greift zu emotionalen Worten, sich von ihr zu verabschieden. „Ich kann mir nur schwer eine Welt ohne ihr Lächeln im Gesicht vorstellen“, schreibt er. Kollegen trauern Dem „Variety“-Magazin gegenüber bestätigte ihr Management den Tod. „Sie war bis zum Ende eine Kämpferin.“ Doch trotz all den Kämpfen erlag die „Mom“-Schauspielerin schließlich…
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