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„The Who“-Sänger Roger Daltrey: „Hip-Hop hat sich nicht weiterentwickelt!“


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Roger Daltrey macht Rock – und den macht er gut. Doch kann man deshalb auch andere Genres, wie zum Beispiel Hip-Hop, adäquat bewerten? Im Interview mit dem US-amerikanischen ROLLING STONE hat der Sänger von The Who sich weit aus dem Fenster gelehnt und Bedenken darüber geäußert, ob Hip-Hop sich in den letzten Jahrzehnten überhaupt weiterentwickelt hat.

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Auf die Frage, ob Daltrey sich mit der Musik von Kanye West, dessen Album am selben Tag wie Daltreys zehntes Soloalbum „As Long As I Have You“ herauskam, auskenne, antwortete der Musiker: „Für mich ist es irgendwie bedeutungslos, wenn ich ehrlich bin. Ich mag einige der Rhythmen im Rap. Aber seit der ersten Platte, die jemals mit solchen Rhythmen rauskam, hat sich nicht viel getan, oder?“

Heißt das für Roger Daltrey, dass sich Rap im Allgemeinen nicht weiterentwickelt? „Ich glaube, da hat sich gar nichts getan. Ich glaube aber, dass Eminem noch immer einer der kreativsten Menschen in dem Gebiet ist. Er ist großartig. Ich liebe ihn.“

Bei vielen Musikliebhabern kommt diese These allerdings nicht besonders gut an.

Eminem ist also sein Liebling und Kendrick [Lamar] existiert nicht. Okay, weißer Typ.

Sagt der alternde Rockstar, der noch immer Jahrzehnte altes Material spielt, um Geld zu verdienen.

Es hat sich schon entwickelt. Es ist schlechter geworden…

Was der „The Who“-Sänger wirklich für erinnerungswürdig hält, ist schon bald in einem Buch nachzulesen. Roger Daltreys Memoiren sollen im Oktober erscheinen.


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