AC/DC: „Back In Black“ stellt unglaublichen Platin-Rekord auf


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Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob es bald ein neues Album und eine weitere Tour von AC/DC geben könnte. Vieles spricht dafür. Zuletzt wurde sogar bekannt, dass der verstorbene Malcolm Young auf der möglicherweise bald erscheinenden neuen LP zu hören sein wird. Auch Phil Rudd soll angeblich wieder zur Band hinzugestoßen sein. Aber dafür gibt es bislang noch keine Bestätigung.

Doch AC/DC bräuchten das Risiko, mit neuen Songs zu enttäuschen, eigentlich gar nicht einzugehen. Zu sehr werfen Großtaten der Vergangenheit noch Gewinne ab. Neuste Erfolgsmeldung: Nach aktuellen Chart-Daten der RIAA hat „Back In Black“ (1980) inzwischen 25 Millionen Einheiten in den USA verkauft.


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Damit hat die Platte – die erste nach dem Tod von Bon Scott und mit Brian Johnson als Sänger – ingesamt 25 Mal Platin erreicht. Schon im Oktober 1980, drei Monate nach der Veröffentlichung, ergatterte „Back In Black“ mit Hits wie „Hells Bells“, „You Shook Me All Night Long“ und „Rock and Roll Ain’t Noise Pollution“ den Gold-Status. Vier Jahre später waren es bereits fünfmal Platin und 2004 folgte der Triumph mit 20fach Platin.

Sänger Bon Scott stirbt im Rausch, und AC/DC stehen im Februar 1980 vor der Kardinalfrage: Auflösen oder Weitermachen? Die Antwort: das wohl heftigste Requiem der Rockgeschichte, eingeläutet von abgründigen Höllenglocken. Nicht nur in „Hells Bells“ arbeitet sich Neuzugang Brian Johnson an Scotts Vermächtnis ab. Sein imposantes Kreischorgan scheint die furiose Rhythmusarbeit der Band nochmals zu befeuern. „Uns kann keiner was““, heißt das Credo des aggressiven „Shoot To Thrill“. Dreckige Riffs statt Düsternis. Unverhohlene Sexfantasien in „Given The Dog A Bone“ oder „You Shook Me All Night Long“. Produzent Mutt Lange gibt den derben Blues-Phrasierungen die nötig Aggressivität. Ein kompromisslos ballerndes Meisterwerk.
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