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Arabische Musik: Mit diesen zehn Top-Artists erweitern Sie Ihren Horizont

Es ist bequem, in unserer eigenen politischen, sozialen und auch musikalischen Blase zu leben. Über den Tellerrand zu schauen wird vergessen, denn zu wertvoll und sicher fühlt sich unsere Komfortzone an. Aber was passiert eigentlich in der arabischen Welt, welche Musiker erlangen gerade an Bekanntheit, gelten schon lange als Ikonen oder kämpfen im Untergrund für Frauen-, LGBTQIA+-Rechte, gegen Missstände und Gewalt? Diese zehn Musikerinnen und Musiker sollten Sie kennen – aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Mashrou‘ Leila

Die Texte der arabischen Band Mashrou‘ Leila entfachen Kontroversen, unerschrocken singt Frontmann Hamed Sinno, der offen zu seiner Homosexualität steht, von gleichgeschlechtlichen Liebespaaren, einer defekten libanesischen Gesellschaft und Krieg in der arabischen Welt. Mashrou‘ Leila wurde in Ägypten von der Bühne verbannt, wenig später auch in Jordanien. Und als es einige Jahre später zu einem Konzert auf ägyptischem Boden kam, wurden Fans beim Schwenken der Pride-Flagge verhaftet. Mashrou‘ Leila stehen ein für die Rechte der Menschen in der arabischen Welt; erst kürzlich veröffentlichten die Musiker ein Video, das die palästinensischen Missstände kraftvoll anprangert.

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Bu Kolthoum

Der syrische Rapper Bu Kolthoum schreibt Berichte über die katastrophalen Zustände seines Lands und Hymnen über die Frau.

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Amr Diab

Ganze vier Mal gewann der Superstar mit den ägyptischen Wurzeln den „World Music Award“, vier Mal galt er als der bestverkaufte Sänger der arabischen Welt. 1996 landete er den Hit „Nour El Ein“, dessen Refrain nicht nur in Ägypten einschlug, sondern im Nahen Osten, Spanien, Indien und Südamerika. Bis heute hat Amr Diab legendären Status inne.

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Nancy Ajram

Sie gilt als die Queen des arabischen Pop. Im vergangenen Jahrzehnt war sie die Frau, die am besten im Musikgeschäft des Nahen Ostens verdiente. Nancy Ajram wird oft als Sexsymbol objektifiziert, doch sie ist bei weitem mehr als das: Eine Frau, die sich ganz nach oben gekämpft hat.

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Elissa

Noch eine Sängerin, die vor Kraft nur so strotzt: Elissa. Ebenfalls unglaublich erfolgreich, unglaublich bekannt. Nach mehr als 30 Millionen verkaufter Langspieler setzt die Libanesin noch einen drauf und arbeitet momentan an ihrem zwölften Studioalbum.

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Ghalia Benali

Ghalia Benali ist nicht dafür bekannt, besonders viele Alben verkauft zu haben oder ähnliches. Tatsächlich spielt sie eine viel bedeutsamere Rolle: Die tunesische Sängerin und Grafikerin ist tief in der LGBTQIA+-Gemeinschaft Arabiens verwurzelt – ihre Texte erzählen von freien Menschen, unabhängig ihres Geschlechts, unabhängig ihrer sexuellen Orientierung. Besonders bekannt ist sie für ihre Titel „Hayamtni“, „Lamouni Li Gharou Meni“ und „Awaddu“ – Songs, die Frauen den Rücken stärken.

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Fairuz

Fairuz ist heute 83 Jahre alt und wird noch immer in morgendlichen Radiosendungen, im Zuhause vieler Menschen auf der ganzen Welt rauf und runter gespielt. Fairuz wird regelrecht verehrt. Zurecht: Nicht nur gilt sie als Botschafterin der arabischsprachigen Welt, ihre außergewöhnlich schöne Stimme, die die Musik und Texte ihrer Brüder vertont, machte sie zu einer Ikone.

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Umm Kulthum

Die Frau, die als Ägyptens vierte Pyramide, als Planet des Ostens bekannt ist, wird für ihre herausragende stimmlichen Leistungen verehrt. Ihr genaues Geburtsdatum ist unbekannt, doch sie muss irgendwann um die Jahrhundertwende 1900 auf die Welt gekommen sein. Als sie 1975 starb, wanderte ihr Sarg von Schulter zu Schulter tausender Verehrer – bis sie in der Kairoer Sayyidna-al-Husain-Moschee eintraf. Umm Kulthum war eine einflussreiche, starke Frau, die über ihren Tod hinaus einen wichtigen Bestandteil der arabischen Kultur darstellt.

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Yasmine Hamdan

Mit ihrem Gastauftritt in Jim Jarmuschs „Only Lovers Left Alive“ sang Yasmine Hamdan für die Vampire der Gegenwart und erarbeitete sich so einiges an Aufmerksamkeit. Im Untergrund Libanons ist sie ein Leitbild. Dazu trug mit Sicherheit auch ihre erste Band Soapkills bei, eine der ersten elektronischen Indie-Bands des Nahen Ostens.

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Dina El Wedidi

Schon immer waren arabische Frauen sehr aktiv in der Gestaltung kultureller Inhalte: Als Choreografinnen, Tänzerinnen, Produzentinnen, Sängerinnen und Musikerinnen. Frauen der modernen arabischen Welt haben starke Rollenbilder – und trotzdem bleiben ihnen viele Missstände, gegen die es anzukämpfen gilt. Eine der Rebellinnen ist Dina El Wedidi, die das Konzept von Beziehungen und die Rolle der Frau in der arabischen Welt reflektiert. Sie wird zum Ankerpunkt vieler Frauen, die selbst nicht die Freiheiten besitzen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

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1. Strawberry Fields im Central Park, New York City Nach dem Tod von John Lennon ließ Yoko Ono einen kleinen Teil des New Yorker Central Parks zu Ehren des ermordeten Musikers gestalten – der Name „Strawberry Fields“ bezieht sich auf den Beatles-Song „Strawberry Fields Forever“. Teil der Gedenkstätte ist ein Mosaik mit dem Wort „Imagine“: https://www.instagram.com/p/Bry6GQGguv8/ Ganz in der Nähe befindet sich auch das Dakota Building, in dem Lennon und Ono wohnten. Davor geschah am 8. Dezember 1980 auch das tragische Attentat auf den Musiker. https://www.instagram.com/p/BrwEKoDH5fX/ 2. Heddon Street in London Für das ursprüngliche Albumcover zu „The Rise and Fall…
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