• Uwe Schleifenbaum


  • Avatar

  • Sie verbanden Pop-Melodien mit Reggae, changierten zwischen Punk-Rotz und chirurgischer Präzision, boten schlaue Texte und schlichte Lautmalereien: Gegen Ende ihres Schaffens als „die vermutlich größte Band der Welt“ gefeiert, lieferten The Police Musik für den Mainstream. Aber mit einer großen Portion Sophistication.

    The Police: Drei Egos, fünf Platten, sieben Jahre und mehr International Music Award

  • Die melancholischen Elektro-Chansons des scheuen Duos vollführten einen seltenen Spagat: Atmosphärisch erinnerten sie mitunter an alte Filmmusiken, diesem Retro-Aspekt standen jedoch die damals innovativen Sounds gegenüber.  Aug 2014

    Nicht trippy, sondern elegisch: Portishead veröffentlichen „Dummy“

  • "Electric Ladyland" ist kein Album aus einem Guss, aber ein Kind seiner Zeit. Die 16 Tracks atmen den Aufbruch, maßen sich nicht an, Antworten zu sein, stellen sogar Fragen und deuten in völlig verschiedene Richtungen.  Okt 2013

    Rewind Today 1968: The Jimi Hendrix Experience veröffentlichen ‚Electric Ladyland‘ und mehr Jimi Hendrix

  • Ein ganzes Land auf DVD? Das gibt es nur fürs Navigationsgerät. Die folgenden Filme sind jedoch wesentlich unterhaltsamer. Folgen Sie dem Text bis zum Ende. Danach bitte Umblättern.  Feb 2009

    Die Welt ist eine Scheibe

  • Wenn Rockmusiker über die Working Class singen, mündet das bisweilen in blanken Populismus: Hey, ich bin einer von euch! Mal abgesehen natürlich vom Kontostand, dem Landhaus, dem dicken Wagen und all den prominenten Freunden. Weitere Kapitalverbrechen sind unreflektierte Sozialromantik, Koketterie mit „dem einfachen Leben“ und alle anderen ekligen Anbiederungen an... weiterlesen in:  Feb 2009

    Up The Junction – Squeeze

  • Der anspruchsvolle Rockhörer der frühen Siebziger blickte auf Slade eher süffisant herab: Genesis, Yes, Pink Floyd und King Crimson, das war große Kunst. Slade spielten nur Rock’n’Roll, noch dazu kommerziell erfolgreich, was natürlich höchst verdächtig war. Die vier Lads aus Wolverhampton rockten für ein Publikum, das sich „für Fußball, Puppen... weiterlesen in:  Feb 2009

    Gudbuy T’Jane – Sade

  • Vergessen wir mal kurz Nonsens wie „„Radio Gaga“. Ignorieren wir das ungeschriebene Gesetz, nach dem Siegesfeiern jedweder Art bis zum Erbrechen mit „We Are The Champions“ unterlegt werden müssen. Sehen wir generös darüber hinweg, dass Queen seit den Achtzigern streckenweise Unsägliches produzierten, und dass sie nach Freddie Mercurys Ableben nur... weiterlesen in:  Feb 2009

    Queen – Killer Queen

  • Begonnen hatten Led Zeppelin zunächst als kraftvolle Bluesrocker, doch als der Laden lief, verwirklichten sich Gitarrist Jimmy Page und Sänger Robert Plant zunehmend selbst. Page begeisterte sich für den exzentrischen Mystiker und Okkultisten Aleister Crowley, dessen Haus er später sogar erwarb, Plant tauchte indes in die Welt der Ritter und... weiterlesen in:  Feb 2009

    The Battle Of Evermore – Led Zeppelin

  • Der experimentierfreudige Bassist und Sänger aus Canterbury spielte erst bei den Wilde Flowers und Soft Machine, bevor er sich 1968 selbständig machte – und ein Jahr später mit „The Lady Rachel“ den düsteren Märchenerzähler gab: Die Titelheldin geht brav zu Bett, wird dann allerdings von surrealen Träumen heimgesucht, die Kevin... weiterlesen in:  Feb 2009

    The Lady Rachel – Kevin Ayers

  • Der Folkboom der sechziger Jahren nährte sich zunächst vor allem von amerikanischer Musik. Auch John Renbourn, ein begnadeter Fingerpicker aus dem südenglischen Torquay, schielte über den Atlantik, öffnete sich gegen Ende des Jahrzehnts aber auch dem heimischen Liedgut. Etwa „The Earle Of Salisbury“, das der um 1540 geborene Komponist William... weiterlesen in:  Feb 2009

    The Earle Of Salisbury – John Renbourn

  • Mick Jagger imitierte Mitte der sechziger Jahre den Südstaatenslang, die Beatles parlierten bei „Michelle“ zeilenweise gar Französisch. Doch einer blieb dem verregneten Königreich der Teetrinker und Linksfahrer treu: Raymond Douglas Davies, Sänger, Rhythmusgitarrist und Hauptsongwriter der Kinks, suchte die Themen vor seiner Londoner Haustüre. Und fand eine ganze Menge davon.... weiterlesen in:  Feb 2009

    Dead End Street – The Kinks

  • Für die eigenartigeren Songs und Themen war bei The Who traditionell Bassist John Entwistle zuständig, der auch dieses Kleinod vom Album „The Who Seil Out“ verantwortete: Die Hauptfigur erinnert an Charles Dickens‘ legendären Geizhals Ebenezer Scrooge, die Musik ist eine kuriose Mischung aus Folk und anglikanischem Kirchenchoral. Wie bei Entwistle... weiterlesen in:  Feb 2009

    Silas Stingy – The Who

  • Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis war 1968 noch Zukunftsmusik, doch dem unglückseligen Romanhelden Arthur Dent hätte die erste Zeile dieses Songs gut zu Gesicht gestanden: „This house is mine but the men they say it’s not.“ Bei Jeff Lynnes Komposition steht nämlich Zwangsräumung auf dem Programm, der renitente... weiterlesen in:  Feb 2009

    Knocking Nails Into My House – The Idle Race

  • Die britische Aristokratie hatte es nicht leicht in den sechziger Jahren: Immer mehr Bürgerliche kamen zu Geld und Ansehen, die Privilegien schrumpften, die Steuern stiegen. Was Kinks-Manager Robert Wace und den Musikproduzenten Mike Leander auf die Idee brachte, die ganze Misere in einen satirischen Popsong zu packen. Wace lieh seine... weiterlesen in:  Feb 2009

    The Changing Of The Guard – Marquis Of Kensington

  • Frank Zappas Frage, ob Humor zur Musik gehört, sollte nicht vorschnell mit Ja beantwortet werden: Witzischkeit hat nämlich doch ihre Grenzen und lässt Popmusik verdammt schnell altern. Dass Pink Floyds „Bike“ dennoch so gut läuft, liegt wohl an der Mischung der Einzelkomponenten: Syd Barretts Text über ein bedauerlicherweise verliehenes Fahrrad,... weiterlesen in:  Feb 2009

    Bike – The Pink Floyd

  • Vielleicht sind es ja nur Klischees, mit denen ein Popsong seine britische Seele offenbart. Klischees, die den Rest der Welt verzücken, obwohl der britische Musiker doch nur seinen Job erledigt. Aber was genau kennzeichnet diese Zutaten? Und woher kommen sie?  Feb 2009

    Das kommt einem Englisch vor

  • Der Clip der Superlative: Bei den Video Music Awards 1987 kassierte Gabriel neun Preise, zudem ist die rund fünfeinhalb Minuten lange Sause noch heute das meistgespielte Video auf MTV. Stephen R. Johnson heißt der Regisseur, der so ziemlich alle technischen Register zog, die man 1986 ziehen konnte. Da wurden im... weiterlesen in:  Jan 2009

    Peter Gabriel: April 1986: Peter Gabriels „Sledgehammer“

  • Wer als Popmusiker in den achtziger Jahren Erfolg haben wollte, musste auf MTV stattfinden. Wer auf MTV stattfinden wollte, brauchte einen Video-Clip. Wer sich von den Clips der Konkurrenz absetzen wollte, brauchte einen außergewöhnlichen Film. Die norwegische Band A-Ha hatte ihren Song „Take On Me“ bereits im Herbst 1984 veröffentlicht... weiterlesen in:  Jan 2009

    Mai 1985: A-Ha und ihr Clip zu „Take On Me“

  • In Zeiten, in denen bereits zu nachmittäglicher Talk-Stunde über wirklich alles geredet wird, mutet es beinahe rührend an, doch 1979 erhitzten sich daran die Gemüter: Nina Hagen hatte in der österreichischen Talkshow „Club 2“ kurz vor Mitternacht lediglich demonstriert, wie Frau während des Geschlechtsverkehrs Hand an sich legen sollte, um... weiterlesen in:  Jan 2009

    9. August 1979: Nina Hagen im „Club 2“

  • 9. Februar 1978.  Jan 2009

    Kate Bush: Kate Bush bei „Bio´s Bahnhof“