Toggle menu

Rolling Stone

Back to top Share
Artikel teilen
  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Whatsapp
  • Email
Search

Bob Dylan: Nobelpreis? Mir doch egal!

Kommentieren
1
E-Mail

Bob Dylan: Nobelpreis? Mir doch egal!

Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Er geht einfach nicht ans Telefon. Seit Musiklegende Bob Dylan am vergangenen Donnerstag (13. Oktober) mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde, ist er für die schwedische Akademie nicht zu erreichen. Nach mehreren Kontaktversuchen gibt das Komitee nun vorerst auf.

„Im Moment machen wir nichts“, sagt die Sekretärin der Akademie, Sara Danius, dem schwedischen Radiosender SR. „Ich habe angerufen und E-Mails an seinen engsten Mitarbeiter geschickt und sehr freundliche Antworten bekommen. Für den Moment genügt das sicherlich“, sagt Danius laut dem „Guardian“.

Wird Bob Dylan seinen Preis entgegennehmen?

Trotzdem ist sie sich sicher, dass Dylan am 10. Dezember zur Preisverleihung erscheinen wird, um seine Ehrung direkt von König Carl XVI. Gustaf überreicht zu bekommen.

„Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Ich denke, er wird auftauchen“, sagt Danius. „Wenn er nicht kommen möchte, wird er nicht kommen. Es wird in jedem Fall eine große Party und die Ehrung gehört ihm.“

Dylan hat sich bisher nicht öffentlich zu der Auszeichnung geäußert. Dafür hat er das erste Mal seit drei Jahren wieder “Like A Rolling Stone” gesungen und auf der Bühne nach vier Jahren wieder Gitarre gespielt. Vielleicht ist er gar nicht mürrisch, vielleicht freut er sich bloß… etwas verhaltener. Oder der Musiker konzentriert sich auf seine Tour. Es ist schließlich nicht der erste große Preis, der dem 75-Jährigen verliehen wurde.

Bob Dylan: Warum er den Literaturnobelpreis verdient hat

Kommentieren
1
E-Mail

Nächster Artikel

Vorheriger Artikel
Kommentar schreiben
  • Antonius Theiler geb.1941

    Bob Dylan macht sich unbeliebt: „Unhöflich und arrogant“

    „So etwas sei bislang noch nie vorgekommen.“

    Dieses Gerede zeigt, welche Gestalten es sich anmaßen den
    Nobelpreis zu vergeben. Bob Dylan ist nicht der „Einzige“, schon gleich gar
    nicht im Sinne von Max Stirner. Die wahrhaft Einzigen sind heute die erschreckende
    Mehrheit. Jean-Paul Sartre hat es auch vorgezogen den Dynamitpreis abzulehnen.
    Warum sage ich Dynamitpreis? Diese Frage stellt nur wer von dem großen, schwedischen
    Chemiker und Erfinder Alfred Bernhard Nobel nichts oder zu wenig gelesen hat.
    Berta von Suttner und Karl May lächeln. Ist es nicht ein Glück, dass die Welt
    einen jung gebliebenen Bob Dylan hat? Das lässt hoffen.

    Antonius Theiler