Search Toggle menu
Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N‘ Roses – „Appetite For Destruction“

Brian Johnson über AC/DC: „So wie ich das sehe, hatte ich einen tollen Lauf“

Update: Axl Rose wird angeblich neuer Sänger – auf dem kommenden AC/DC-Album.

Obwohl die „Rock Or Bust“-Welttournee von AC/DC ein großer Erfolg war, stand sie natürlich auch im Schatten der veränderten Besetzung. Die Band hatte noch vor Start der Konzertreihe ihren Sänger Brian Johnson durch Gastfrontmann Axl Rose von Guns N‘ Roses ersetzt. Johnson hatte mit erheblichen Gehörproblemen zu kämpfen, man munkelte gar, ihm drohte Taubheit.

Was davon nun wirklich stimmt und was doch eher etwas aufgebauscht erscheint, vermag wohl niemand so recht zu sagen. Der ehemalige AC/DC-Sänger äußerte sich auf jeden Fall mal wieder in einem Interview mit der „Sunday Times“ zu seiner Band. Wenn auch nur am Rande, denn das Gespräch fand mit einem Journalisten des Auto-Ressorts der Zeitung statt. Seit vielen Jahren gilt Johnson als großer Verehrer schneller und schnittiger Kisten.

Kooperation

Irgendwann ging es nicht mehr für Brian Johnson

Seinen AC/DC-Ausstieg thematisierte er aber dann doch – und vor allem mit gewisser Nachdenklichkeit: „Auf der Bühne wurde es immer schwieriger, die Gitarren zu hören, ja sogar die Tonarten zu hören, und ich hangelte mich im Grunde genommen über mein Muskelgedächtnis voran. Und ich bin nicht die Art von Kerl, die gerne betrügt.“ Er fügte hinzu: „So wie ich das sehe, hatte ich einen tollen Lauf.“ Neben einigen raren Bühnengastspielen in der Vergangenheit hat Johnson noch eine andere Beschäftigung. Er moderiert die TV-Show „Cars That Rock“.

Für AC/DC sind Besetzungswechsel nichts Ungewöhnliches. Drummer Phil Rudd wurde außer Gefecht gesetzt, als er es mit dem Gesetz zu tun bekam. Für ihn kehrte Chris Slade zurück ans Schlagzeug. Gitarrist Malcolm Young, der am 18. November 2017 verstarb, verließ die Band noch vor den Aufnahmen zu „Rock oder Bust“, weil ihm seine immer weiter fortschreitende Demenzerkrankung mitnahm. Er wurde von Stevie Young ersetzt, dem Neffen von Angus Young. Inzwischen hat auch Bassist Cliff Williams angekündigt, dass er in den Ruhestand gehen wird, so dass Gitarrist Angus Young nun so etwas wie der letzte Mohikaner ist. Bisher hat er sich zur Zukunft von AC/DC nicht geäußert.

Def Leppard: Darum würden wir nie tun, was AC/DC mit Brian Johnson gemacht haben

 


„Bohemian Rhapsody“-Triumph: Diese Band-Biopics wünschen sich RS-Leser

Natürlich haben Brian May und Roger Taylor, die rüstigen Verwalter des gewaltigen musikalischen Erbes von Queen, gewusst, dass sie mit „Bohemian Rhapsody“ eine Erfolgsgeschichte hinlegen würden. Jahre lang existierte ein Skript, aber was die kreative Vision anging, gab es stets unterschiedliche Meinungen. Nun ist der Film im Kino, rockt die Kinokasse und demnächst wohl auch die Oscars. Mit so gut wie 800 Millionen US-Dollar spielt „Bohemian Rhapsody“ inzwischen in einer Liga mit Marvel-Filmen, James Bond und Pixar. Es wäre kein Wunder, wenn Hollywood dahinter nicht ein Trend entdecken würde. Musikfilme, vor allem bezogen auf Bands und weniger auf Musiker, könnten…
Weiterlesen
Zur Startseite