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Blackout Tuesday

Die besten Soundtracks aller Zeiten: „Suspiria“ von Goblin

Argento, der intensiv an der schon vor den Dreharbeiten entstandenen Produktion des Scores beteiligt war, ließ die schauderhaften, zum Teil von Progressive-Rock-Ansätzen, Freejazz-Einsprengseln und Elektroexperimenten geprägten Stücke am Set laut vorspielen, um die Schauspieler in Stimmung zu bringen. Vieles davon ging, das mag auch zum Mythos „Suspiria“ gehören, in der nahtlosen Folge von erschreckenden Mord-Szenarien und artifiziellen Vernichtungssymbolen unter. Oft sind die Bilder eben stärker.

Trotzdem gelang es auf eindrucksvolle Art und Weise, den experimentellen Ansatz der im Grunde dürftigen, aber aufgrund seiner suggestiven Bildkomposition und schauspielerischen Performances auf nachhaltige Art und Weise berührenden Erzählung mit einer ebenso berückenden wie freischwebenden und vor allem brüllendlauten musikalischen Vision zu unterstützen.

„Suspiria“ ist nicht zu denken ohne die schüchterne, geheimnisvolle Aura von Schauspielerin Jessica Harper
„Suspiria“ ist nicht zu denken ohne die schüchterne, geheimnisvolle Aura von Schauspielerin Jessica Harper

Bis zu diesem Zeitpunkt waren Synthesizer in Filmsoundtracks eher selten zu hören, nach „Suspiria“ (in dem sogar jener „Big Moog“ zum Einsatz kam, den sich später Keith Emerson von Emerson, Lake & Palmer zur Sound-Veredelung schnappte) gab es kaum einen Horror-Score, der sich nicht an dessen Möglichkeiten labte.  John Carpenter hörte aufmerksam zu und bediente sich für „Halloween“ an einigen akustischen Tricks. Als der Filmregisseur und gefeierte Elektropionier („Assault – Anschlag bei Nacht“, „The Fog – Nebel des Grauens“, „Die Klapperschlange“) einmal auf den Goblin-Kopf traf, sagte er ihm: „Ich kenne dich schon ganz gut. Ich habe deine ganze Musik geklaut.“

Die Komponisten

Goblin hatten sich, nach ersten zaghaften Prog-Experimenten unter dem Namen Cherry Five in den frühen 70ern, schon aufgelöst, als sie von Dario Argento 1975 für „Rosso – die Farbe des Todes“ zurück aus der Versenkung geholt wurden. Die Band dankte es dem Giallo-Papst, in dem sie ihm mehr als eine Handvoll Soundtracks produzierte.

Unter dem Namen Goblin legten Claudio Simonetti, Massimo Morante, Fabio Pignatelli, Agostino Marangolo und später Fabio Frizzi (der 1980 den inspirierenden Score zu „Ein Zombie hing am Glockenseil“ von Lucio Fulci entwickelte) ein Jahr nach ihrer fantastischen Premiere als Komponisten auch ihr erstes Konzeptalbum vor: „Roller“. Mit „Il Fantastico Viaggio del Bagarozzo Mark“ kam 1978 ein weiterer dazu. Ansonsten verlegten sich die Musiker vor allem auf niemals profane, stets ausufernde Horrorfilm-Soundtracks – mit den unnachahmlichen Höhepunkten „Dawn Of The Dead“ (1977) , „Tenebre“ (1982) und „Phenomena“ (1985).

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