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Blackout Tuesday

Die besten Soundtracks aller Zeiten: „Suspiria“ von Goblin

AlbtRÄUME: Szene aus „Suspiria“
AlbtRÄUME: Szene aus „Suspiria“

1989 löste sich die Gruppe auf, steckte aber für den Titelsong von „Mind’s Eye“ und Argentos „Sleepless“ (Non ho sonno, 2001) noch einmal die Köpfe zusammen. Obwohl sich die einzelnen Mitglieder in mehrere Formationen gesplittet haben, die Gründungsmitglieder Claudio Simonetti und Massimo Morant touren seit 2010 als New Goblin durch die Welt, bleiben sie im Gedächtnis der meisten Cineasten vor allem aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit Argento in Erinnerung.

Erfolgsmusiker

Eine erfolgreiche Kombination: Allein der Soundtrack von „Rosso – die Farbe des Todes“ (der an nur einem Tag aufgenommen wurde und unter gleich mehreren Gesichtspunkten noch aufregender und als Album konsistenter als der von „Suspiria“ ist) verkaufte sich in den letzten 40 Jahren mehr als vier Millionen Mal.

Claudio Simonetti, Massimo Morante, Maurizio Guarini, Titta Tani und Bruno Previtali von Goblin bei einem „Giallo“-Konzert 2013
Claudio Simonetti, Massimo Morante, Maurizio Guarini, Titta Tani und Bruno Previtali von Goblin bei einem „Giallo“-Konzert 2013

Beste musikalische Momente

Natürlich muss hier die erste Mordszene erwähnt werden, auch wenn der Soundtrack vor allem lautmalerische Unterstützung der einfallsreich montierten, brillant choreographierten und farbdramaturgisch höchst wirkungsvollen „Action“ ist.

Doch schon allein die unvergessliche Anfangssequenz, die als Fahrt zur Ballettschule ein Meisterstück der Inszenierung des Unheimlichen ist, bezieht ihre Stärke aus angsterregenden Terrorklängen, der zunächst noch sehr leise eingespielten Untermalung des „Suspiria“-Motivs, das schließlich immer prägnanter wird, bis es schließlich, von Blitz und Donner noch umrissen, bei der Ankunft zunächst verstummt.

Fahrt in die Hölle

Vieles, was darauf folgt, ist grausiger – doch die Präsenz eines diffusen, vor allem von der unruhigen Klanguntermalung beschworenen Bösen, das hier nach einem unschuldigen Mädchen greift, ist schon in den ersten, unendlich lang anmutenden fünf Minuten bezwingend.

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Rodrigo Vaz FilmMagic

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