„Enormes Risiko“: Björn Ulvaeus kann wegen ABBA-Reunion nachts manchmal nicht schlafen


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In diesem Mai schreiben ABBA (einmal mehr) Geschichte, wenn ihre sehnsüchtig erwarteten „Voyage“-Konzerte beginnen. Wie bereits bekannt, handelt es sich dabei um Digital-Shows mit sogenannten ABBAtaren.

Hologramm-Gigs gibt es ja nun schon länger, mit unterschiedlichem Erfolg und von nicht immer glücklichen Qualität. Die Konzerte in London in einer eigenen für die Schweden errichteten Arena sollen in eine andere Dimension vorstoßen.

Das galt auch schon für „Voyage“, das neue Album von ABBA. Obwohl es natürlich zu einem bombastischen Erfolg wurde (unter anderem gab es in nur wenigen Tagen Platin, keine Schallplatte in diesem Jahrtausend verkaufte sich schneller), machte es den Musikern zusammen mit den neuen Shows einige Kopfschmerzen.

Trotz des großen Erfolges hatte Björn Ulvaeus nämlich zahlreiche Bedenken, ob das Comeback wirklich wie gewünscht gelingen könnte.

„Was zum Teufel haben wir da nur getan?“

„Es ist ein immenses Risiko, und die meisten Leute, mit denen ich spreche, wissen das überhaupt nicht zu schätzen“, sagte er in einem Interview mit der „Sunday Times“. „Sie sagen: ‚Oh, es wird schon gut gehen.‘ Manchmal wache ich aber um vier Uhr morgens auf und denke: ‚Was zum Teufel haben wir da nur getan?'“

Björn Ulvaeus, Agnetha Fältskog, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad in ihren Anzügen, mit denen sie für ihre kommenden Konzerte digital vermessen wurden
Björn Ulvaeus, Agnetha Fältskog, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad in ihren Anzügen, mit denen sie für ihre kommenden Konzerte digital vermessen wurden

Die kommenden „Voyage“-Konzerte werden von „digitalen“ Musikern, die in einem jahrelangen Produktionsprozess am Computer gerendert wurden, und einer 10-köpfigen Live-Band (mit der britischen Elektro-Pop-Sängerin Little Boots) vor jeweils 3.000 Gästen pro Event präsentiert. Alle wichtigen Infos zu den Gigs gibt es HIER.

Industrial Light And picture alliance/dpa/PA Media