Geburtstag von George Michael: Zehn Song-Geheimtipps, die jeder kennen sollte

George Michael hinterlässt viele unveröffentlichte Lieder. ROLLING STONE stellt einige vor, die im Netz kursieren – dazu Songs, die auf Compilations oder als Standalone-Aufnahme ein eher unbeachtetes Dasein fristen.

1. Maybe It’s Not Your Time

Das „Trojan Souls“-Projekt ging George Michael nach „Listen Without Prejudice Vol. I“ von 1990 an. Der Sänger, dem immer mehr an ein Verschwinden von der Bildoberfläche gelegen war, hatte nun folgendes Ziel: Als Songwriter einen gewichtigen Fußabduck hinterlassen, in dem er anderen Künstlern Lieder gibt, und er als Duettpartner unauffällig mit einspringt. Daher das „Einschleichende mit anschließendem Kuckuck“ wie im Plattentitel.

Janet Jackson wäre darunter gewesen, Bryan Ferry,  Seal und Wendy Melvoin. Nichts davon findet sich später auf regulären Veröffentlichungen.

2. Cowboys and Angels (Instrumental)

Mit mehr als sieben Minuten Spieldauer das längste Stück auf „Listen Without Prejudice Vol. I“, ein Stück Jazzpop über das Eingeständnis, das man eben nicht jeden Menschen haben kann. Andy Hamilton spielte das Saxofon-Solo dieses Lieds, das mit den amerikanischen Mythen, Engeln und Cowboys, jongliert, und das in der Fassung ohne Gesang fast noch schöner ist.

Hier hören.

3. W.T.F.

Das „Trojan Souls“-Unterfangen sollte auch dieses Duett mit dem (Arbeits!)-Titel „W.T.F.“ beinhalten, für das Sade als Gesangspartnerin auserkoren war. Im Netz gibt es nur diese Instrumentalfassung: Sie enthält Georges „Freedom ’90“-Beat, leicht beschleunigt, sowie auf Sade zugeschnittene Calypso-Percussions. Eher interessant als aufregend.

4. „Heal The Pain“ featuring Paul McCartney

Es ist nicht unmöglich Paul McCartney, neben Bob Dylan der wohl legendärste lebende Musiker, für ein Duett zu gewinnen, das wussten zuletzt Rihanna, Fran Healy oder Matt Berry. Mit George Michael gab es diese Neu-Einspielung eines „Listen Without Prejudice Vol. I“-Tracks.

Mehr Akustik, mehr Bongo – der Song war von Anfang an eine Beatles-Hommage, oder?

Erhältlich auf der Best-Of  „Twenty Five“.

mccartney-george-michael

5. Jive Talkin‘

Wer in den Achtzigern aufwuchs, hielt den Bee-Gees-Klassiker nicht selten für einen Song von George Michael. Andros Georgiou holte den mit ihm verwandten Sänger in seine Duett-Formation Boogie Box High, aus der 1987 diese Coverversion entsprang:

Arte 1 / YouTube


Massive Attack live in Deutschland 2020: Tickets, Termine, Vorverkauf

+++Diese News erschien zuerst auf Musikexpress.de+++ Massive Attack werden 2020 europäische Gleisstrecken unsicher machen. So hat die Trip-Hop-Band nun endlich die Konzertdaten ihrer Europatour bekanntgegeben, auf der sich die Briten komplett via Zug fortbewegen werden. Dabei machen Robert „3D“ Del Naja und Grantley „Daddy G“ Marshall auch in zwei deutschen Städten Halt – präsentiert vom Musikexpress. Massive Attack live 2020 – hier sind die Deutschlandtermine: 09.06. Düsseldorf, Mitsubishi Electric HALLE 10.06. Berlin, Velodrom Tickets gibt es ab 31. Januar online bei MCT sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Zuletzt hatten Massive Attack verkündet, eine umfassende Studie über die CO2-Emissionen der Live-Musikindustrie…
Weiterlesen
Zur Startseite