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Golden Globes 2020: „Once Upon A Time…“, „1917“ und „Rocketman“ sind die großen Gewinner


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Das beste Drama des Jahres ist nach Ansicht der Jury der Golden Globes das Weltkriegs-Epos „1917“. Der Film von Sam Mendes, der so gedreht wurde, als wäre er nur in einer Einstellung gefilmt worden, wurde am Sonntag (05. Januar) in Los Angeles genauso wie der britische Regisseur mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Auch Quentin Tarantino kann sich freuen: „Once Upon A Time In Hollywood“ wurde zur besten Komödie gewählt. Dazu gab es für Brad Pitt als bester Nebendarsteller einen Preis sowie für Tarantino in der Kategorie „Bestes Drehbuch“.

Bester Hauptdarsteller wurde Joaquin Phoenix für seine Rolle in „Joker“. Der Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin ging an Renée Zellweger für ihre Darstellung der amerikanischen Ikone Judy Garland in „Judy“.

Renée Zellweger als Judy Garland
Renée Zellweger als Judy Garland

Golden Globe für „Rocketman“ und Elton John

Beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Komödie/Musical wurde US-Komikerin Awkwafina („The Farewell“). Als beste Nebendarstellerin bekam Laura Dern für ihre schauspielerische Leistung in „Marriage Story“ ihren insgesamt schon fünften Golden Globe zugesprochen.

Großer Erfolg auch für „Rocketman“! Taron Egerton setzte sich unter anderem gegen Leonardo DiCaprio durch und gewann für seine Darstellung von Elton John den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in Komödie/Musical. Auch für den Sänger selbst gab es einen Preis: Als bester Filmsong wurde „I’m Gonna Love Me Again“ mit einem Preis bedacht.

Bernie Taupin und Elton John bekamen gemeinsam den Golden Globe für den „besten Song“
Bernie Taupin und Elton John bekamen gemeinsam den Golden Globe für den „besten Song“

„Bester nicht-englischsprachiger Film“ wurde der sozialkritische Thriller „Parasite“ des südkoranischen Regisseurs Bong Joon Ho.

Beste Serien: „Succession“ und „Fleabag“

Bei den Golden Globes werden natürlich auch die besten Leistungen im TV-Bereich ausgezeichnet. Zwei Preise gingen an die Drama-Reihe „Succession“ (bestes Drama, bester Hauptdarsteller – Brian Cox).

Beste Schauspielerin in einem TV-Drama wurde Olivia Colman als Queen Elizabeth II. in „The Crown“. Keine große Überraschung im Comedy-Bereich: „Fleabag“ wurde als beste komödiantische Serie ausgezeichnet. Autorin Phoebe Waller-Bridge bekam auch einen Golden Globe für ihre schauspielerische Darstellung.

Bester Komödien-Hauptdarsteller wurde Ramy Youssef für die autobiographische Serie „Ramy“. Beste Miniserie wurde die HBO/Sky-Serie „Chernobyl“. Stellan Skarsgard bekam für seine Darstellung in der Reihe ebenfalls einen Preis.

Russell Crowe wurde für seine Rolle als TV-Produzent Roger Ailes in „The Loudest Voice“ ausgezeichnet, Michelle Williams für ihre Verkörperung der Schauspielerin und Tänzerin Gwen Verdon in „Fosse/Verdon“. Patricia Arquette bekam den Globe als beste Nebendarstellerin („The Act“).

Entertainment One
George Pimentel WireImage

Gerry Rafferty und seine magischen acht Takte

Man kann sicher sein, dass immer irgendein nächtlicher Radio-DJ die Geschichte von "Baker Street" erzählen wird: wie der geborene Schotte Gerry Rafferty bis 1975 moderaten Erfolg mit Stealers Wheel hatte (und den Hit "Stuck In The Middle With You", der in Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" eine makabre Rolle spielt), wie er dann mit den ehemaligen Kollegen vor Gericht stritt und erst 1978 wieder ein Album aufnehmen durfte. "City To City" enthält "Baker Street" mit dem berühmtesten Saxofon-Motiv der Rock-Geschichte, die acht Takte von Raphael Ravenscroft, die eigentlich auf der Gitarre gespielt werden sollten. Jedes Jahr brachte der Song rund 80.000…
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