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Im Video: Trump beleidigt „kleinen Bruce Springsteen“, Beyoncé und Jay-Z in weniger als zehn Sekunden


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Bei einer Wahlkampfkundgebung in Minneapolis am Donnerstagabend beleidigte Präsident Trump nicht nur das Prince, indem er „Purple Rain“ spielte, obwohl er letztes Jahr gesagt hatte, dies nicht zu tun, sondern holte auch gegen Bruce Springsteen, Beyonce und Jay-Z für ihre Leistungen zur Unterstützung von Hillary Clintons Präsidentschaftskampagne im Jahr 2016 aus – in weniger als zehn Sekunden.

Trump: „Brauchte auch den kleinen Bruce Springsteen nicht“

Der Präsident reagierte auf das jüngst erhobene Amtsenthebungsverfahren, wie er es normalerweise tut: Mit einer Reihe von Beleidigungen. Er sprach von den vielen Menschen, die bei seinen Versammlungen im Oktober 2016 anwesend waren und sagte: „Ich brauchte Beyoncé und Jay-Z nicht. Und ich brauchte auch den kleinen Bruce Springsteen nicht.“ Der Amtsinhaber sagte, Springsteen habe „etwa zwei Lieder (beim Clinton-Event) gespielt, bevor er ging, und alle mit ihm gingen. Und (Clinton) immer noch vor der gleichen lausigen Menge spricht. Das Verrückteste, was ich je gesehen habe.“

Die Rede des US-Präsidenten im Video:


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Während der Veranstaltung wurde auch auch Prince‘ „Purple Rain“ gespielt, obwohl sich die Organisatoren ein Jahr zuvor noch dazu verpflichtet hatten, dies nicht mehr für Trump zu tun. In einem Statement erklärte der Prince-Nachlass: „Präsident Trump spielte heute Abend Prince‘ „Purple Rain“ bei einer Veranstaltung in Minneapolis, obwohl er vor einem Jahr versicherte, dass die Kampagne Prince‘ Musik nicht mehr verwenden würde“. Weiter heißt es: „Der Prince-Nachlass wird Präsident Trump niemals die Erlaubnis erteilen, dessen Lieder zu verwenden.“


Queen-Sänger Adam Lambert: „Donald Trump kann nicht mal einen geraden Satz bilden“

Adam Lambert gehört spätestens seit den Protesten nach dem Polizisten-Mord an dem Afroamerikaner George Floyd zu den größten Kritikern von Donald Trump. Zuletzt bezeichnete er den US-Präsidenten als „Krebsgeschwür“, nachdem er mit Beginn der auch gewaltsamen Proteste im ganzen Land mehrere Stunden in einem Bunker unter dem Weißen Haus verbrachte. Nun wurde Lambert von einer Rede Trumps so sehr erzürnt, dass der derzeitige Queen-Frontmann auf Twitter explodierte. „Ich habe heute die Trump-Pressekonferenz verfolgt... Ich habe KEINE Ahnung, was er da faselte“, schrieb der 38-Jährige. Ein „großes Ereignis“ für ganz Amerika? Trump hatte am Freitag (05. Juni) zur Lage der Nation…
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