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Jack White: „Aus vielen Gründen waren die White Stripes eine Solo-Angelegenheit“

Jack White ist ein vielbeschäftigter Mann. Als Solo-Musiker bringt er in wenigen Tagen seine neue Platte „Boarding House Reach“ heraus (die ersten Vorboten konnten auch schon überzeugen). Darüberhinaus kämpft er als Gründer seiner Plattenfirma Third Man Records um eine Renaissance der Schallplatte. Mit schöner Zuverlässigkeit wird der 42-Jährige aber in Interviews auf eine mögliche Rückkehr der White Stripes angesprochen.

Seit 02. Februar ist es schließlich bereits sieben Jahre her, dass sich das Duo aufgelöst hat. Angeblich weil Meg White unter Panikattacken litt. In einem neuen Porträt des Musikers in der US-Ausgabe des ROLLING STONE wird das Thema, das White in der Vergangenheit recht oft abgetan hat, noch einmal verhandelt.

„Der Rhythmus kommt von Meg“

„Ich sage den Leuten nicht, was sie über The White Stripes denken sollen, sie können darüber denken, was sie wollen“, so White. „Aber es gibt einen Grund dafür, dass The White Stripes aus ganz vielen Gründen Jack White solo sind. Aus ganz vielen Gründen.“

Nach Angaben des Songwriters hatte seine frühere Lebenspartnerin eigentlich nur eine Aufgabe: „Es gibt nur zwei Leute in der Band. Ich schrieb und produzierte und dirigierte. Die Melodien kommen von einer Person, der Rhythmus kommt von Meg.“

„Die Leute definieren die Dinge eben durch das Label, das man ihnen gibt“, fügte White hinzu. „Ich bin mir sicher, wenn Billy Corgan sein Soloalbum ‚Smashing Pumpkins‚ genannt hätte, dann wäre es wahrscheinlich doppelt so oft verkauft worden.“

Starke Zweifel an Reunion der White Stripes

Doch im Gegensatz zu Corgan hat White wenig Lust, wieder mit seiner alten Gruppe aufzutreten. „Ich bezweifle sehr, dass das jemals passieren wird“, antwortete er, als er von unseren amerikanischen Kollegen nach der Möglichkeit gefragt wurde.


In der März-Ausgabe des ROLLING STONE: Für seine Spleens ist er so bekannt wie für seine Musik und seine innovative Label-Politik. Warum Jack White nun alle Prinzipien über Bord wirft, erzählt er uns im großen Analog-Interview.

Getty Images

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