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AC/DC: Warum „Back in Black“ kurzzeitig das Herz von Brian Johnson brach


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AC/DC-Sänger Brian Johnson verriet in einem Interview mit dem US-amerikanischen Radiosender „WMMR“, dass es ihm das Herz brach, als er das erste Mal das fertige Album „Back In Black“ hörte. Der heute 73-Jährige feierte mit dem Erscheinen der Platte im Jahr 1980 sein Banddebüt, aber glaubte zunächst, dass seine gesangliche Leistung alles andere als gut war.

Nachdem der ursprüngliche AC/DC-Sänger Bon Scott 1980 in Folge einer Alkoholvergiftung starb, wurde der Posten kurz darauf von Brian Johnson eingenommen, der seine Band Geordie dafür verließ. Gerade bei AC/DC angekommen, musste Johnson auch schon seine Koffer packen, denn es ging auf die Bahamas, wo die Band zusammen mit dem Produzenten Mutt Lange „Back In Black“ aufnahmen. Johnson verriet nun gegenüber „WMMR“, dass er Wochen später eine erste Kopie des Albums bekam und es bei seinem alten Geordie-Kumpel  anhörte, weil er selbst zu diesem Zeitpunkt keinen Plattenspieler besaß. Und nachdem dieser Kumpel nur negative Kommentare für die Platte übrig hatte, begann schließlich auch Johnson an seiner Leistung zu zweifeln.

„Back in Black“ werde „niemals abheben“

Sein Freund habe unter anderem prophezeit, dass das Album „niemals abheben“ werde und: Johnson habe aus seiner Sicht viel zu hoch gesungen. „Das bist nicht du“, so sein alter Bandkollege. Daraufhin sei Johnson mit einem „gebrochenen Herzen“ in die Kneipe gegangen um seine „Sorgen zu ertränken.“ Heute blickt der 73-Jährige mit einem Lächeln auf diese Zweifel und erinnert sich, dass er eigentlich sehr stolz auf das gewesen sei, was seine Stimme in Songs wie „Hells Bells“ erreicht hatte.

Dazu ermutigte ihn vor allem der Produzent Mutt Lange, der immer wieder gesagt habe: „Sing höher! Ich weiß, dass du es kannst.“ Als er es daraufhin versuchte, sei dies wie eine „Befreiung aus einer Zwangsjacke“ gewesen. „Als ich herausfand, dass ich es schaffen kann, sagte ich: Wow! – Und ich wollte es einfach die ganze Zeit tun“, so der Musiker.


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