Van Morrison






Van Morrison


Van Morrison im Überblick:

18.05.2022:  Die Balladen auf diesem verfrühten Alterswerk erzählten von Schmerz und blickten zurück. In den USA gab es eine Kampagne gegen George Michael. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: George Michael – „Patience“

11.05.2022:  Das lange ungeliebte letzte Platte von Jimi Hendrix kann als so etwas wie der Urknall des Funk-Rock verstanden werden. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Jimi Hendrix – „Band Of Gypsys“

05.05.2022:  Auch wenn David Bowie mit seinem obskuren Konzept um einen in der Postapokalypse ermittelnden Detektiv viele Zuhörer ratlos zurückließ, spielte er Art-Rock-Songs mit geradezu filmischen Qualitäten ein. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: David Bowie – „Outside“

27.04.2022:  Die nur fünf mäandrierenden Stücke sind von verschlungener Radikalität und Schönheit. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Pink Floyd – „Animals“

21.04.2022:  Haben die alten Klassiker den neuen Hits im Streaming den Rang abgelaufen? Neueste Zahlen aus den USA deuteten darauf hin in Streaming-Kampf: Haben die Boomer gewonnen?

20.04.2022:  „Lulu“ ist ein ebenso angenehmes wie abwechslungsreiches sadomasochistisches Hörerlebnis. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Lou Reed & Metallica – „Lulu“

20.04.2022:  Die Band um Songwriter-Mastermind Jeff Tweedy veröffentlicht eine einzigartige Platte nach der nächsten, zuletzt das großartige „Ode To Joy“. Zeit für eine Bestandsaufnahme. in Die ★ ★ ★ ★ ★ -Band: Alle Alben von Wilco im Ranking und bewertet

08.04.2022:  Geburtstage sind immer ein Grund zum Feiern, aber keine Party ohne die passende Musik. ROLLING STONE listet die schönsten, berühmtesten, ausgefallensten Geburtstagslieder. in Wie schön, dass du geboren bist: Die 50 besten Geburtstagslieder

04.04.2022:  Die mal wieder zwischen Pop, Chanson und Kirmes schwanken­den Songs klingen etwas knarziger als auf den lyrischen Vorgängeralben. Aber auch hier geht es um Aufbruch und Lethargie. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Element Of Crime – „Psycho“

23.03.2022:  Schon Anfang der Woche hatte es Gerüchte um einen Überraschungsauftritt von Beyoncé gegeben. in Oscars 2022: Beyoncé und Billie Eilish treten auf

21.03.2022:  Der Stones-Gitarrist kann mit dem Anti-Corona-Geschwurbel seines geschätzten Kollegen nichts anfangen. Er empfiehlt: „Einfach auf den Doktor hören!" in Keith Richards nimmt sich Impfgegner Eric Clapton zur Brust

25.02.2022:  Über den eigenen Lieblingssong hinaus fragen sich viele Paare, welche Musik sie zur Hochzeit spielen sollten. ROLLING STONE listet die schönsten, romantischsten, ausgefallensten Hochzeitslieder. in Die 75 schönsten Hochzeitslieder 2022 – für Kirche, Standesamt und Feier

Reviews zu Van Morrison


  • Greil Marcus - Über Van Morrison

    Geist des Zufalls Mit dem Schreiben über Rockmusik ist es eine seltsame Sache, seit es dieses Schreiben gibt. Manche schreiben über das, was vermeintlich passiert ist, woran sich die Künstler, ihre Freunde, Wegbegleiter, Dealer, Groupies, Zimmervermieter erinnern können. Andere schreiben über die Platten, die Songs, die Musiker, die Umstände der Produktion, das Geld, den Erfolg. […]

  • Van Morrison – Moondance

    Musikalisch weniger freigeistig als „Astral Weeks“, war „Moondance“ eine Rückbesinnung auf Morrisons Wurzeln im Rhythm & Blues. Getragen von einer Soul-Stimme, die beherzt zupacken konnte, und einer wunderbar organischen Produktion, begeistern „And It Stoned Me“, „Crazy Love“ oder „Caravan“ noch heute. Erst recht, wenn das Mastering auf analogen Ur-Quellen beruht und von Könnern wie Kevin […]

  • Van Morrison – Astral Weeks: Live At The Hollywood Bowl

    Jenem Bewusstseinsstrom, der an zwei Tagen des Jahres 1968 in die Aufnahmen zu „Astral Weeks“ floss, scheint etwas Transzendentales, ja Astrales zu eignen- niemand traute sich je an eine kohärente Interpretation des Wunderwerks heran, das Van Morrison als 23-Jähriger mit ein paar Musikern realisierte, denen er bloß ungefähre Anweisungen gab. Seither gehört die Platte zum […]

  • Van Morrison - Tupelo Honey

    Van The Mans „Goats Head Soup“, will sagen: an und für sich exzellent, aber nach „Astral Weeks“, „Moondance“ und „His Band And The Street Choir“ nichts, worüber man in Begeisterung ausbrechen mochte. Es war ein Statement der Zufriedenheit, beseelt von ländlicher Idylle in Südstaaten-Art, vom Cover-Foto bis zum warm-organischen Mix der Musik, die fast ohne […]

  • Van Morrison – Tupelo Honey

    Van The Mans „Goats Head Soup“. will sagen: an und für sich exzellent, aber nach „Astral Weeks“, „Moondance“ und „His Band And The Street Choir“ nichts, worüber man in Begeisterung ausbrechen mochte. Es war ein Statement der Zufriedenheit, beseelt von ländlicher Idylle in Südstaaten-Art, vom Cover-Foto bis zum warm-organischen Mix der Musik, die fast ohne […]

  • Van Morrison – Veedon Fleece - Zweite Tranche der Remaster-Editionen mit acht Alben

    Die zweite Tranche von Morrison-Alben in der abenteuerlich unchronologischen Reihe. „Veedon Fleece“ ist, der Zeit gemäß (aber was bedeutet das schon!), die erste dieser Platten: 1974 — nach einer damals endlos wirkenden Pause von zwei Jahren — Vans Wiederkehr mit versponnenem, wo nicht schillernd spinnertem Folk-Soul, Erwähnungen von Geronimo, Linden Arden, Oscar Wilde und Songs […]

  • Astral Weeks – Van Morrison - 14

    „„Es ist Soul“, erzählte der Meister dem „Rolling Stone“, „schwarzer Gospel, alles gemischt mit Blues, Leadbelly und Cowboy-Songs. Aber diese Elemente wurden transzendiert, und heraus kam etwas anderes, etwas völlig Einzigartiges.“ Dass Van Morrison 40 Jahre nach der Veröffentlichung von „Astral Weeks“ dieses Meisterwerk komplett live aufführte, darf als Sensation gelten, dass er darüber sprach, […]

  • Van Morrison – Tupelo Honey - Sieben Remaster-Editionen als Auftakt einer (Fast-)Gesamt-Reihe

    Ältere werden sich daran erinnern, dass es schon einmal eine „Remaster Senes“ mit den Alben des irischen Wutkoptes, Gottsuchers, Sensualisten. Eigenbrötlers und Genies gab.Die neue Reihe, in vier Tranchen aufgeteilt, enthält indes einige Bonus-Tracks—allenfalls zwei, drei Stücke je Album, meistens Alternative Takes. Dass etwa „Avahm Sunset“ glänzender klingt als auf der CD der ersten Generation […]

  • Van Morrison – Keep It Simple - Anstrengungslose Lieder vom Herbst des Leben

    Was kann ein alter Brummler tun, wenn alles gesagt und gesungen ist? Jawohl, den Blues spielen. Alles runterfahren auf Orgel, Schlagzeug, Mundharmonika. Ein paar unendlich ruhige Gitarren-Licks einstreuen. Den Song „How Can A Poor Boy?“ nennen. Ein Frauen-Chor säuselt die Harmonien von Nick Drakes „Poor Boy“, was zugleich wie das Pfeifen einer Dampflokomotive klingt. Van […]

  • Van Morrison – Still On Top – The Greatest Hits

    Man wird bei Van Morrison nicht ernsthaft Hits erwarten, aber „Brown Eyed Girl“ und die Them-Stücke „Baby Please Don’t Go“, „Here Comes The Night“ und „Gloria“ sind auf dem Doppel-Album enthalten, auch „Have I Told You Lately?“ und „Domino“, von denen man denken könnte, es seien Hits gewesen. Ansonsten eine volatile. doch unterhaltsame Auswahl von […]

  • Van Morrison – Live At Montreux

    Eine DVD mit zwei Auftritten von Van Morrison kommt dem ziemlich nahe, was man eine Sensation nennt. Für das Montreux-Festival, das noch immer den Jazz im Namen führt, hat der Knurrhahn das mitgeschnittene Material gesichtet – einen Auftritt aus dem Jahr 1980 mit großer Besetzung, also mit Bläsern, und einen von 1974, bevor Morrisons legendäres […]

  • Van Morrison – Pay The Devil

    Wollen mal sehen, was der Bursche auf der Hand hat. Verdammt dunkel hier drin, aber das liegt vielleicht am Hut oder an der Sonnenbrille. Pokerface. Grrrmpf. Ah, Songs von Chuck Willis, Rodney Crowell, Hank Williams, „Your Cheatin‘ Heart“, immer gut. Van hat eine Country-Platte gemacht, nach 40 anderen Platten. Keine davon war eine richtige Country-Platte. […]

  • Van Morrison – Magic Time

    In einem großen deutschen Feuilleton wurde neulich Mark Knopfler zum neuen Messias erhoben, kurz darauf das aktuelle New Order-Album als Gegenmodell zu all den „Hypes“ der letzten Jahre gefeiert Es kann sein, daß dies einfach nur auf die Krise der mittleren Jahre des jeweiligen Autors hindeutet, doch vielleicht ist es auch symptomatisch: Das ganze System […]

  • Van Morrison – What’s Wrong With This Picture?

    Schönes Cover. Der Van-Morrison-Setzkasten. Schaun wir mal, ob auch alles drin ist: Bläser, Streicher, Blues, R & B, Folk, Soul. Alles klar. Ein Song heißt „Goldfish Bowl“, ein anderer „Too Many Myths“ – die alten Topoi. Keine Überraschungen also. Und doch… Van Morrison lacht! Gleich zu Beginn, beim Titelstück (hat nichts zu tun mit dem […]

  • Van Morrison – Down The Road

    Wie oft soll man noch schreiben, dass Van Morrison seinen Weg gefunden hat, von dem er sich nicht mehr abbringen lässt? Wie oft noch, dass er für Überraschungen nicht der richtige Mann ist und dass seine Musik ab und zu noch verzaubern, niemals aber mehr so bewegen kann wie „Astral Weeks“, „Veedon Fleece“ oder „Common […]

  • Van Morrison & Linda Gail Lewis – You Win Again

    Der große Grantier hat es eilig. So eilig, dass die Plattenfirma zum neuen Album altes Material mitschicken muss, dass freilich – die Skiffle-Sause mit Lonnie Donegan und Chris Barber ging ja erst vor ein paar Monaten über die Bühne – noch fast frisch zu nennen ist. Ist das schon Torschlusspanik? Oder doch nur die unverhoffte […]

  • Van Morrison – Back On Top

    Ironie war bisher kein Wesenszug, auch kein Kunstgriff, den man mit diesem Mann in Verbindung gebracht hätte – vor allem nicht, wenn’s um die eigene Person ging. Wie also ist der Titel seines Einstands beim neuen Arbeitgeber zu werten? Eine neue Liebe? Oder doch Realitätsverlust? Van The Man ist jedenfalls wieder auf der Straße. Und […]

  • VAN MORRISON – The Philosopher’s Stone - POLYDOR

    An Van Morrison herrscht niemals Mangel. Gerade sind die vorzügliche Them-Anthologie und die noch besseren „New York Sessions ’67“ erschienen, da kommt eine Sammlung mit unveröffentlichten Aufnahmen, die immerhin die Jahre zwischen 1971 und 1988 umfaßt – rätselhafterweise sogar mit einem Stück, das für „Astral Weeks“ vorgesehen war. War der jüngere Morrison der bessere? Really […]

  • VAN MORRISON – THE HEILING GAME - Polydor

    Van Morrison wird alt. Das biologische Schicksal teilt er mit anderen, die ein bißchen langweilig geworden sind. Aber Morrison ist ja kein anderer, er gehört zu den Göttern. Die Verehrung dieses Magiers eint Dichter wie Peter Handke, Uwe Kopf, Wiglaf Droste. Unvergessen, wie Handke, bevor er Serbien retten wollte, im „Versuch über den geglückten Tag“ […]