Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Creedence Clearwater Revival

In den späten 1960ern und frühen 1970ern etablierten sich Creedence Clearwater Revival als eine feste internationale Größe der Rockmusik. Ihr Southern Rock, auch Swamp Rock und Bayou Rock genannt, verkaufte sich dank Hits wie „Proud Mary“, „Bad Moon Rising“ und „I Put A Spell On You“ millionenfach. Creedence Clearwater Revival wurden daher zu Mit-Headlinern des legendären Woodstock-Festivals. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Frontmann John Fogerty löste sich die Band 1972 komplett auf.

Creedence Clearwater Revival wurden 1959 unter dem Namen The Blue Velvets von John Fogerty und seinen Schulfreunden Doug Clifford und Stu Cook in El Cerrito, Kalifornien gegründet. Johns Bruder Tom Fogerty stieß kurze Zeit später zur Band und komplettierte das Line-Up. Nach der High School sandten The Blue Velvets Demo-Aufnahmen, die zunächst nur Instrumentalversionen enthielten, an eine Plattenfirma, die der Band nahelegte, auch Gesang in die Musik aufzunehmen.

Die ersten Aufnahmen unter dem Bandnamen Golliwogs fanden kaum Beachtung – bis John Fogerty den Gesang übernahm und sich die Band 1967 in Creedence Clearwater Revival umbenannte. Ihr Debüt-Album enthielt Hits wie „Susie Q.“, „Walk On The Water“ und „I Put A Spell On You“, die in den Radiosendern eine regelrechte CCR-Manie auslösten.

Mit dem Nachfolger „Bayou Country“ (1969) fanden Creedence Clearwater Revival ihren eigenen Stil, der sich in den Swamp Rock bzw. Bayou Rock einordnete. Auf diesem Album erschien auch der Song „Proud Mary“, der zum Klassiker avancierte und mehrfach von anderen Künstlern gecovert wurde.

Der Swamp Rock mit deutlichen Country-Einflüssen manifestierte sich vor allem auf dem „Green River“-Album, das CCR mit Songs wie „Lodi“, „Bad Moon Rising“ und „Green River“ zur festen Größe in den Charts machte. Die nachfolgenden Alben verkauften sich millionenfach. Da der Erfolg von Creedence Clearwater Revival hauptsächlich durch die Arbeit von Frontmann John Fogerty gekrönt war, traten vermehrt Konflikte innerhalb der Band auf. „Mardi Gras“ (1972) endete schließlich im stilistischen Durcheinander. Wenige Monate später gaben CCR ihre Auflösung bekannt.

1993 wurden Creedence Clearwater Revival in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Creedence Clearwater Revival haben wir außerdem gefunden in:

10.06.2021:  John Fogerty war neun, als er Howlin' Wolfs Reibeisenstimme das erste Mal im Radio hörte: „Es hatte so viel Power, war so geheimnisvoll und unheimlich.“ in Howlin' Wolf: Gefühl und Gefährlichkeit

23.02.2021:  Mick Jagger ist der Sprecher des Films, mit dem das Jubiläum der Royal Albert Hall eröffnet wird. Der Film enthält unveröffentlichte Konzertaufnahmen von Rocklegenden aus den 60er- und 70er-Jahren. in Mick Jagger feiert das 150. Jubiläum der Royal Albert Hall

29.10.2020:  Für seinen Song „Fortunate Son“ wird Rocker John Fogerty zum TikTok-Influencer. Trump spielt das Lied auf Massenveranstaltungen und verfälscht dessen Message. in John Fogerty feuert nun auch auf TikTok gegen Trump

Reviews zu Creedence Clearwater Revival


  • Creedence Clearwater Revival - Willy And The Poor Boys

    Als Creedence Clearwater Revival 1993 in die „Rock And Roll Hall Of Fame“ aufgenommen wurden, war der Laudator Bruce Springsteen. Ganz großes Lob bedeutete in seinen Worten, dass diese Gruppe einst „no-frills American music for the people“ gespielt hatte. Hintersinnig erinnerte er die feierlich gestimmte Gemeinde daran: „In the late Sixties and early Seventies they […]

  • Creedence Clearwater Revival - Rock Legends

    Teil einer Armuts-Reihe, die unter dem subtilen Titel „Rock Legends“ auch Klassiker wie Velvet Underground umfasst. Die Songs von Creedence Clearwater Revival werden hier „BadMoonRising“ und „BornOnTheBayou“ geschrieben, sind aber immer noch Stücke von John Fogerty. Leider waren die im Booklet. vulgo Faltblatt verspochenen „I Heard It Through The Grapevine“ und „Fortunate Son“ offenbar kurzfristig […]

  • Creedence Clearwater Revival - Bayou Country

    Keine drei Jahre brannte diese Band, 1969 jedoch lichterloh. Als CCR Anfang der 70er Jahre nur noch Glut und Asche waren, intern und mit ihrem Label über Kreuz, hatten sie allerdings dem Rock bereits einen prägnanteren Stempel aufgedrückt als die meisten Bands mit vielfacher Lebensdauer. „Bayou Country“, die erste ihrer drei 69er LPs, Swamp-gärig und […]



Howlin' Wolf: Gefühl und Gefährlichkeit

Howlin' Wolfs fast überirdisches Krächzen auf "Smoke Stack Lightning" (1956) und "Back Door Man" (1961) faszinierte englische Bands wie die Yardbirds und die Rolling Stones ebenso wie Fogertys eigene Band Creedence Clearwater Revival: "Wir verfolgten seine Karriere so aufmerksam wie später die von Elvis und Buddy Holly." Wolfs wichtigstes Erbe ist eindeutig der Mix aus Gefühl und Gefährlichkeit, an den Sänger wie Fogerty heranzukommen versuchten. "Als ich Howlin' Wolf hörte", meinte der legendäre Sun-Produzent Sam Phillips, "wusste ich: ,Das ist meine Musik. Das ist der Ort, an dem die menschliche Seele niemals stirbt." GEBURTSTAG: 1o. Juni 1910 († 10. Januar…
Weiterlesen
Zur Startseite