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Blues Pills

Blues Pills #DaheimDabei

Blues Pills sind eine bunte Truppe: Gegründet von den US-amerikanischen Halbbrüdern Zack Anderson und Cory Berry, erweiterte die Schwedin Elin Larsson das Duo schon bald; eine Konzertreise durch Europa komplettierte die Besetzung schließlich mit dem Franzosen Dorian Sorriaux.

Nach nur einer EP zogen Blues Pills schließlich einen Plattenvertrag mit dem Metal-Riesen Nuclear Blast an Land. Ihr selbstbetiteltes Debüt BLUES PILLS erntete begeisterte Kritiken: Der Drahtseilakt zwischen Blues, Soul und Rock lässt die Retroliebhaber wie eine romantische Symbiose von Flower Power-Hippietum und aufkeimendem Hard Rock klingen – einen Stil, den Blues Pills auch auf ihrem zweiten Werk LADY IN GOLD (nominiert für einen METAL HAMMER AWARD in der Kategorie „Bestes Album“) 2016 fortsetzten.

Nach rumorendem Bandgefüge steht nun das mittlerweile dritte Album HOLY MOLY! in den Startlöchern und soll am 19. Juni erscheinen.


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Auf der Spur von The Cure – Das steckt hinter dem Bandnamen

David Bowie und William Burroughs

Zu diesem Zeitpunkt war die Band bereits sehr vom aufkommenden Punk-Rock beeinflusst, weshalb auch ein neuer Name her musste. Wie sich Drummer Lol Tolhurst in seinen Memoiren „Cured: The Tale of Two Imaginary Boys“ erinnert, hatte Robert Smith durch David Bowie als auch William Burroughs von der Cut-up Methode gehört. Hier werden Sätze auf Papier geschrieben, die dann in Streifen geschnitten und zu neuen Sinneinheiten angeordnet werden. Diese Neu-Montage konnte gezielt oder zufällig erfolgen. Einer der wichtigsten Vertreter war der Autor William Burroughs. Dieser war auch wichtiger Vertreter der US-amerikanischen Literaturströmung Beat Generation. Und so machte Burroughs die Methode auch unter den dortigen Autoren, wie Jack Kerouac und Allen Ginsberg, bekannt.

Fasziniert von der Zufälligkeit, die auch zur Attitüde einer Punk-Rock-Band passte, schnitten Smith und seine Bandkollegen verschiedene Song-Lyrics zu kleinen Streifen. Und so unglaublich das klingt, aber wie Tolhurst bestätigt, sammelten sie die Zettel in einem Hut und entschieden, den ersten gezogenen Zettel als Namen zu wählen. Das Ergebnis: „Easy Cure“. Diese beiden Worte entstammten aus einem Song, den der Drummer „Lol“ Tolhurst geschrieben hatte.

Das Jahr 1977 brachte aber nicht nur den neuen Bandnamen hervor, sondern die britischen Musiker schafften ihren ersten großen Erfolg. Als Preis von einem Talent-Wettbewerb, den sie für sich entscheiden konnten, bekamen sie einen Plattenvertrag von dem deutschen Label „Hansa Records“. Das war zu der Zeit mit der Formation Boney M sehr erfolgreich. Und auch die Sängerfrage schien mit Peter O‘ Toole geklärt, doch es kam anders.

Der zufällige Frontmann

Was in Retrospektive unfassbar ist, aber der charismatische Robert Smith wurde zum Sänger von Easy Cure aus Mangel an Alternativen. Denn im Oktober 1977 sollten sie in den Hansa Studios ihre ersten Songs aufnehmen, aber Sänger O’Toole war im September ausgestiegen. Er wollte lieber in einem Kibbuz in Israel arbeiten. In einem Interview mit dem Magazin „Musician“ (mittlerweile eingestellt) sagte Smith 1989 Folgendes zur damaligen Sängersituation der Band.

„Als wir anfingen und in Pubs gespielt haben, da war ich nicht der Sänger… Ich war der betrunkene Rhythmusgitarrist, der all diese seltsamen Songs geschrieben hat. Wir hatten ungefähr fünf verschiedene Sänger – die waren im Grunde fucking nutzlos. Ich merkte, wie ich immer wieder bei mir dachte, ‚Ich könnte das besser‘. Ich habe meine Stimme gehasst, aber ich hasste sie nicht mehr als die Stimmen von allen anderen… Also dachte ich bei mir, ‚wenn ich damit davon kommen kann, dann kann ich der Sänger sein.‘ Ich habe fortan immer unter dieser Bedingung gearbeitet.“



FAQ: The Cure neues Album und Tour 2020/2021: Tickets, Termine, Vorverkauf

Wie wahrscheinlich ist ein neues Album von The Cure in diesem Jahr? Schwer zu sagen. Robert Smith betonte zuletzt, er wolle keine Versprechen mehr abgeben, da er schon viel zu oft Versprechungen gegeben hätte. Aber er sagte, 2020 solle es so weit sein. Sagte er zumindest 2019. 2018 sagte er, 2019 sei es soweit … Funkt Corona dem Veröffentlichungsplan dazwischen? Müsste eigentlich nicht der Fall sein. Im Gegensatz zu anderen Bands wie Radiohead oder Depeche Mode müssen die fünf Musiker keine gemeinsame Zeit mehr im Aufnahmestudio verbringen, das Material nicht erst einspielen. Das unbetitelte Werk sei laut Smith längst fertig…
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