Highlight: 13 überraschende Hintergrundfakten zu den Videos von Queen und Freddie Mercury

„Bohemian Rhapsody“ zensiert in China – keine homosexuellen Szenen

Das Biopic „Bohemian Rhapsody“ wird jetzt auch in China anlaufen – allerdings ohne die homosexuellen Szenen zwischen Freddie Mercury und seinen Liebhabern.

Momente, in denen Mercury Männer küsst und vor dem großen Live-Aid-Konzert sein Coming out hat, fehlen also.

Laut „Hollywood Reporter“ werden diese Stellen und auch solche, wo Drogenkonsum eine Rolle spielt, für die Version in China aus dem Film herausgeschnitten.

Kooperation

Auch China kann „Bohemian Rhapsody“ nicht aufhalten

Dass „Bohemian Rhapsody“ überhaupt in dem Land, in dem grundsätzlich jede Art von homosexuellen Darstellungen in der Kunst zensiert wird, veröffentlicht wird, kann nur mit seinem enormen Erfolg erklärt werden – auch die Menschen in China wollen sich den Film über Freddie Mercury und Queen ansehen.

So wird das Werk ab Mitte März immerhin gezeigt, wenn auch zensiert und in limitiertem Umfang.

Queen
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Nach seinem Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ für seine Darbietung des Freddie Mercury wurde Rami Maleks Dankesrede in China zensiert. Statt des Untertitels „homosexueller Mann“ wurde „Sondergruppe“ eingeblendet.

Bei der Preisverleihung sagte der Schauspieler, der Erfolg des Films zeige, dass „wir uns nach solchen Geschichten sehen. Wir haben einen Film über einen schwulen Mann, einen Immigranten, gedreht, der sein Leben kompromisslos lebte“, so Malek.

Phil Dent Redferns

Elton John: Darum ist „Rocketman“ wichtiger als „Bohemian Rhapsody“

„Rocketman“, der erste Spielfilm über das Leben von Elton John, wird das Kino verändern. Auch wenn dafür nur wenige Szenen nötig sind. Wie der „Hollywood Reporter“ meldet, soll das Biopic der erste Film eines Major-Filmstudios sein, das eine schwule Sexszene vollständig zeigt. Damit wird sich „Rocketman“ (Regie: Dexter Fletcher) deutlich von „Bohemian Rhapsody“ unterscheiden, das die sexuelle Identität von Freddie Mercury sehr zaghaft thematisierte und stattdessen eher die vielen Höhe- und wenigen Tiefpunkte in der Karriere von Queen thematisierte. Gleichwohl regnete es Preise für das Biopic über den britische Band und ihren exzentrischen Sänger. Und das Kassenergebnis dürfte lange Zeit…
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