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Wurde Donald Trump in Washington von einem DJ getrollt?


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Bei der Kundgebung in Washington D.C. am Mittwoch (06. Januar) lag die Aufmerksamkeit zeitweise mehr beim DJ als bei Donald Trump selbst. Die Song-Auswahl hätte darauf schließen können, dass sich der Noch-Präsident der USA mit seinem Abtritt bereits abgefunden hat. Allerdings verrieten seine Worte etwas anderes – und auch die Taten seiner Anhänger sprachen tragischerweise für sich.

Wie „Uproxx“ berichtet, wählte Trumps DJ bei der „Save America Rally“ eine Reihe von Titeln aus, die eher auf einer Beerdigung passen.

Ende einer Präsidentschaft – dazu passt doch „In The End“ von Linkin Park

Ebenfalls spielte er Linking Parks „In The End“ wie auch Céline Dions „My Heart Will Go On“. In der Playlist fanden sich auch gleich mehrere Lieder von Elton John: „Funeral For A Friend“,„Candle In The Wind“ und auch „Yellow Brick Road“.

Schon die Ankunft von Trumps Sicherheitsberater Rudy Giuliani wurde mit „Macho Man“, dem Village-People-Hit aus dem Jahr 1978, begleitet.

Während es unklar bleibt, ob der DJ heimlich versucht hat, das Publikum zu verschaukeln, ist es dennoch ein passender Soundtrack für Donald Trumps Präsidentschaftsende: Ein Set bestehend aus Songs über Resignation, Niederlage und den Bildern einer beispiellosen Katastrophe, die eben der „Titanic“-Song hervorruft.

Erst Stunden nach der Kundgebung stürmten Trump-Anhänger am Mittwoch das Kapitol. Dieses wurde am Abend abgeriegelt und nahe gelegene Bürogebäude evakuiert. Inzwischen ist der Kongress jedoch wieder zusammengetreten, der Wahlsieg von Joe Biden und Kamala Harris wurde bestätigt.


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Die Folgen für den derzeit noch amtierenden US-Präsidenten sind allerdings ungewiss. Während zahlreiche Soziale Netzwerke seine Accounts (zunächst) sperrten, beraten Regierungsmitglieder offenbar über die vorzeitige Absetzung Trumps.


Es ist nicht der Lymphdrüsenkrebs, der Jeff Bridges Sorgen bereitet

Nach seiner jüngsten ärztlichen Untersuchung fühlte sich Schauspiellegende Jeff Bridges ermutigt: Über seine Website teilte er die positiven Neuigkeiten zu seiner Lymphdrüsenkrebserkrankung mit. Über den guten Verlauf seiner Krankheit konnte er sich am Tag des Sturms auf das Kapitol jedoch nicht lange freuen. An jenem Tag hatten die Ärzte einen CAT-Scan machen lassen, um zu sehen, ob der Tumor nach Gabe von neuen Medikamenten geschrumpft sei. „Es hat sich herausgestellt, dass es wunderbar funktioniert. Das Ding ist drastisch geschrumpft“, schrieb Bridges über die Erfolge seiner Behandlung. Begeistert von der Nachricht über seinen Gesundheitszustand sei Bridges nach Hause gefahren und habe…
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